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Studie: Customer Relationship Management - Konzepte für den
Getränkefachgroßhandel
Der Beitrag wird mit freundlicher Unterstützung von
janusmind Gastrosulting zur
Verfügung gestellt.
Mit der fortschreitenden Globalisierung der Märkte sehen sich die Unternehmen
einer zunehmenden Konkurrenz mit steigendem Kosten- und Wettbewerbsdruck
ausgesetzt. Gleichzeitig nehmen der technologische Fortschritt und die
Individualisierung des Konsums zu. Die Kunden, unabhängig ob Privat- oder
Geschäftskunde, verlangen zunehmend eine individuelle Behandlung und stellen
zugleich höhere Ansprüche an Produkt- und Servicequalität. Um diesen
Kundenwünschen gerecht werden zu können und um sich gleichzeitig in der
Konkurrenzsituation einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, wird die gezielte,
strategische Ausrichtung von Unternehmungen auf die komplexen Bedürfnisse der
Kunden immer mehr zum zentralen Wettbewerbsfaktor.
Customer Relationship Management (CRM), also die systematische Pflege der
Kundenbeziehung, ist ein unternehmerischer Managementansatz zur langfristigen
Kundenorientierung mit dem Ziel, profitable Kundenbeziehungen durch
ganzheitliche und differenzierte Marketing-, Vertriebs- und Servicekonzepte
aufzubauen und zu festigen. Die Umsetzung einer solchen, ganzheitlichen
Kundenorientierung erfordert ein Umdenken auf allen Unternehmensebenen.
Sämtliche Prozesse, Systeme und Mitarbeiter im Unternehmen müssen auf den Kunden
ausgerichtet werden.
Wie ein solches unternehmensstrategisches Konzept speziell
für den Getränkefachgroßhandel entwickelt und umgesetzt werden kann, hat Janusmind durch Unterstützung der Diplomarbeit von Frau Katrin Zielinski an der
Universität Rostock untersuchen lassen. Die Ergebnisse dieser qualitativen und
praxisnahen Untersuchung werden mit dieser Studie erstmals vorgelegt.
Das Ziel der Anfang dieses Jahres durchgeführten Marktuntersuchung war es, der
Branche des Getränkefachgroßhandels ein Konzept mit Handlungsempfehlungen für
eine erfolgreiche CRM-Implementierung zu entwickeln. Bevor jedoch die
Ergebnisauswertung der qualitativen Erhebung und somit die Erarbeitung der
einzelnen Konzeptphasen zur CRM-Implementierung in der Studie dargestellt wird,
erfolgt an erster Stelle die Darlegung essentieller theoretischer Grundlagen des
CRM. Diese umfassen neben der definitorischen Abgrenzung des CRM bedeutende
betriebswirtschaftliche und technologische Aspekte.
Eingangs werden im Zuge der Auseinandersetzung mit den betriebswirtschaftlichen
Faktoren des CRM die Kundenbedeutung und der Kundenlebenszyklus thematisiert.
Eine undifferenzierte Ansprache der Kunden führt in Folge verschärfter
Wettbewerbsbedingungen zu enormen Streuverlusten und somit zu einer
unwirtschaftlichen Bearbeitung der Kunden. Um Akquisitions-, Bindungs- und
Wiedergewinnungskosten effektiv und effizient einzusetzen bedarf es einer
differenzierten Kundenbearbeitung. Die dazu erforderlichen Methoden der
Kundenwertermittlung sowie der Kundenklassifizierung, die ihrerseits die Basis
differenzierter Kundenbearbeitung bilden, werden dargestellt und kritisch
bewertet. Darauf aufbauend erfolgt die Vorstellung der in Abhängigkeit des
Kundenwertes möglichen Bearbeitungsalternativen. Mit der Abbildung und Bewertung
des Kundenlebenszyklus als weiteren Ausgangspunkt der Kundenbearbeitung wird die
betriebswirtschaftliche Sichtweise abgerundet.
Der darauf folgende Abschnitt stellt die technologischen Komponenten, die
CRMSysteme, dar. Da diese der Umsetzung des betriebswirtschaftlichen CRM dienen,
werden die Teilsysteme operatives, analytisches und kollaboratives CRM lediglich
in ihrer Funktion und Wechselwirkung beschrieben. Der abschließende
Gliederungspunkt des theoretischen Teils bildet die kritische Auseinandersetzung
mit den in der Literatur vorzufindenden theoretischen Ansätzen zur
CRM-Implementierung.
In der beigefügten
pdf-Datei erfahren Sie,
- einige zusammengefasste Erkenntnisse der Untersuchung
- das Inhaltsverzeichnis und den Aufbau der Arbeit
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