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Vorstandsvorsitzende sind keine Vorbilder - so das Ergebnis der neuesten
Krauthammer-Studie
Vorstandsvorsitzende verkörpern auch nach außen hin die Ziele ihres
Unternehmens und leben danach, so die Meinung der meisten Angestellten. Doch
erheblich weniger finden, dass ihre Vorstandsvorsitzenden entscheidend am
Markenaufbau beteiligt sind. Und für lediglich eine Minderheit übernehmen die
Vorstandsvorsitzenden eine Vorbildfunktion. Das ist das Ergebnis der neuesten
Krauthammer-Studie zum Thema Corporate Governance und persönlicher Leistung von
Vorstandsvorsitzenden.
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"Es ist interessant zu sehen, dass Angestellte ihrem Vorstandsvorsitzenden in
vielen wichtigen Bereichen wie Networking, persönlichen ethischen Maßstäben und
Präsentationsfähigkeiten Kompetenz zusprechen", so Ronald Meijers, Senior
Partner, Mitglied des Vorstands und Leiter der Forschungsabteilung bei
Krauthammer. "In anderen Bereichen jedoch könnten die Chefs nach Meinung ihrer
Angestellten ein wenig Coaching gebrauchen, dazu gehören z.B.
Personalentwicklung, Teamführung und Offenheit für Feedback. Dieses Ergebnis ist
umso erstaunlicher als man eigentlich davon ausgehen müsste, dass
Vorstandsvorsitzende diese Fähigkeiten bereits besitzen", erklärt er
abschließend. |
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In der europaweiten Studie wurden elf Bereiche hinsichtlich
Persönlichkeitsstruktur und beruflicher Fähigkeiten untersucht, die für eine
gute Leistung der Vorstandschefs von entscheidender Bedeutung sind. Darunter
fallen: Strategieentwicklung, Personalentwicklung, Networking-Kompetenzen,
Unternehmensethik, Verkaufskultur und - leistung, Prozesssteuerung, Teamführung,
Präsentationsfähigkeiten, persönliche ethische Maßstäbe, Entwicklungsfähigkeit
und Offenheit für Feedback. Im Rahmen der Studie werden Vorstandschefs mit den
ehrlichen Meinungen ihrer Angestellten konfrontiert. Daraus ergibt sich
Folgendes:
- 71% der Mitarbeiter sind der Ansicht, dass
ihr Vorstandsvorsitzender die Ziele des Unternehmens nach außen hin verkörpert
und selbst danach lebt.
- 67% der Mitarbeiter meinen, dass ihr Vorstandsvorsitzender neue
Geschäftsmöglichkeiten erschließt und nutzt.
- Nur 58% sind überzeugt, dass sich das Unternehmen bei ihrem
Vorstandsvorsitzenden in sicheren Händen befindet
- Weniger als die Hälfte, nur 47%, werden von ihrem Vorstandsvorsitzendem
zu außergewöhnlichen Leistungen inspiriert oder fühlen sich von ihm der
Unternehmensvision näher gebracht.
- Nur 40% der Angestellten glauben, dass ihr Vorstandsvorsitzender für
Feedback offen ist.
- Für nur 37% übernimmt der Vorstandsvorsitzende eine Vorbildfunktion.
Trotz des eher unausgewogenen Gesamteindrucks, den Angestellte von ihrem
Vorstandsvorsitzenden haben, glauben 71%, dass ihr Unternehmen nachhaltig
entwicklungsfähig ist. Und etwa ebenso viele sind überzeugt, dass das
Unternehmen seine Finanzziele erreicht.
Für die meisten Vorstandschefs scheint es hingegen eine echte Herausforderung
zu sein, ehrliches Feedback einzuholen und anzunehmen sowie bestimmte, nicht so
erfolgreiche Bereiche durch Coaching zu verbessern. Kontinuierliches Lernen, das
auch Bescheidenheit und ehrliche Selbsteinschätzung beinhaltet, ist ein
lebenslanger Prozess auch auf höchster Managementebene.
Die vollständige Studie einschließlich sieben Schlüsselbotschaften von
Vorstandsvorsitzenden können Sie hier herunterladen:
http://www.krauthammer.com/Docs/Content/File/VRB18/was-leader-brauchen-zusammenfassung.pdf
Quelle: Pressemitteilung von der Firma Krauthammer |