|
|
Pressemitteilung - Pressemitteilung im
Managementportal
| |
KPMG-Studie: Unternehmen rechnen mit starkem Anstieg der indirekten Steuern
Drei von vier global operierenden Unternehmen erwarten in den nächsten fünf
Jahren eine Erhöhung der indirekten Steuern. In Deutschland sind es sogar 94
Prozent. Die Unternehmen gehen außerdem davon aus, dass die
Unternehmenssteuersätze weiter sinken werden. Das hat eine Umfrage der
Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG unter mehr als 500
international operierenden Unternehmen in 22 Ländern ergeben.
Die Untersuchung ist ein weiterer Beleg für die zunehmende Bedeutung der
Umsatzsteuer und der weiteren indirekten Steuern weltweit. Nur ein relativ
kleiner Teil der von Unternehmen gezahlten Steuern und Abgaben entfällt auf die
Ertragsteuern. Den Großteil der Steuer- und Abgabenlast machen Umsatzsteuer,
Sozial- und Umweltabgaben und Grundstücksteuern aus. Hinzu kommen erhebliche
administrative Kosten für die Erstellung der Steuererklärungen. Die KPMG-Studie
liefert zur Umsatzsteuer konkrete Zahlen: So geben 82 Prozent aller Befragten
an, dass ihre Unternehmen einen jährlichen Umsatzsteuer-Durchlauf in Höhe von
200 Mio. bis 1 Mrd. US-Dollar haben.
|
| |
|
| |
Claudia Hillek, Partnerin bei KPMG im Bereich Indirect Tax Services: "Die
Tatsache, dass bei fast allen Transaktionen des internationalen
Wirtschaftsverkehrs die indirekten Steuern eine Rolle spielen, bereitet den
Befragten in global agierenden Unternehmen große Sorgen. Die komplexen
Abrechnungsmethoden erhöhen die Gefahr der unfreiwilligen Nichteinhaltung und
Fehlinterpretation von Gesetzen und Verwaltungsanweisungen und führen zu einer
großen Rechtunsicherheit, die mit hohen unternehmerischen Risiken verbunden
ist."
|
|
| |
Das belegt auch die Untersuchung: Die Hälfte aller Finanzdirektoren schätzt
den Stellenwert der Mehrwertsteuer-Risiken in ihrem Unternehmen deutlich höher
ein als die Risiken, die die Unternehmenssteuern mit sich bringen (38 Prozent).
Die Studie zeigt außerdem, dass den Befragten die wesentlichen
Umsatzsteuer-Risiken bekannt sind. Maßnahmen zur Risikoeingrenzung werden jedoch
aus verschiedenen Gründen nur unzureichend umgesetzt.
Claudia Hillek: "Für die Unternehmen ist es jetzt wichtig, dass sie ihre
Mitarbeiter für das Thema Mehrwertsteuer sensibilisieren. Darüber hinaus sollten
interne Ressourcen aufgebaut und der kommunikative Austausch zu den
Steuerbehörden gepflegt werden. Neue Technologien helfen dabei, Prozesse
kontinuierlich zu verbessern und ein erfolgreiches Risikomanagement im Bereich
der Umsatzsteuer zu etablieren."
Quelle: Pressemitteilung der KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft
Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
|
 |
|
|
Anzeige
|