Sonderangebote & nützliche Geschenke
für die Lieben
Die Verbraucher sind in diesem Jahr gezwungen,
ihre finanziellen Mittel zur Weihnachtszeit einzuteilen und die
Ausgaben zu priorisieren: Dabei würden 22 Prozent eher bei
Geschenken kürzer treten als bei festlichem Essen und Trinken. Um
beim Geschenkekauf zu sparen, schränken sie den Kreis der zu
Beschenkenden ein, recherchieren mehr nach Sonderangeboten und
suchen verstärkt nützliche Geschenke mit praktischem Mehrwert. Auch
deshalb wird im gesamten Westeuropa ein Absatzeinbruch bei
Luxusgütern erwartet. Insgesamt wollen die Deutschen 6,3 Prozent
weniger Geld für Geschenke und 1,6 Prozent weniger für
Nahrungsmittel ausgeben.
Top-Ten-Geschenke/Elektronische
Spielsachen für Kinder
Europaweit rangieren Musik/CD/Bekleidung nach
Kosmetik/Parfüm und Büchern oben auf den Wunschlisten. Die
beliebtesten Geschenke in Deutschland sind nach wie vor Bargeld,
Bücher, Geschenkgutscheine und Tonträger wie CDs. Bei Kindern unter
zwölf Jahren stehen Spielekonsolen und Computerspiele am höchsten im
Kurs. Jugendliche (zwölf bis 18 Jahre) präferieren Bargeld und
Computerspiele.
Preisbewusstsein ersetzt
Nachhaltigkeitsbewusstsein/Internet am häufigsten für Recherche
genutzt
Für
48 Prozent der Befragten ist ausschließlich der Preis entscheidend –
unabhängig von Nachhaltigkeitsüberlegungen oder davon wie der Preis
zustande kommt. Das Internet gilt als Einkaufsmedium der Zukunft.
Die Deutschen schätzen dabei vor allem die Bequemlichkeit und die
vielfältigen Recherchemöglichkeiten vor dem Kauf. Hier ist ein nach
Einkommen gestaffeltes Verhalten zu beobachten: Während die unteren
Einkommensgruppen das Netz eher für Preisrecherchen nutzen, kaufen
die oberen hier verstärkt ein. Alles in allem sind die Deutschen
aber noch vergleichsweise zurückhaltend beim Online-Shopping.
„Für die meisten Deutschen ist der Preis das
entscheidende Kriterium. Der Handel sollte das unbedingt
berücksichtigen und attraktive Weihnachtsaktionen anbieten. Auf
Impulskäufe sollte er nicht so stark setzen. Einzelne deutsche
Geschäfte und Handelsketten haben noch Potenzial beim Ausbau ihrer
Onlinepräsenz, obwohl die Deutschen insgesamt doch lieber im
Kaufhaus oder Supermarkt einkaufen. Letzten Endes kann auch ein
umfassender Service die Präferenz aufgrund eines niedrigen Preises
kaum kompensieren“, resümiert Thormann.
Download der Studie
Die
komplette Studie finden Sie
hier zum Download.
Details zur Weihnachtsumfrage
Die Weihnachtsumfrage von Deloitte ermittelt
die geplanten Weihnachtsausgaben von Konsumenten und wird seit 1998
jährlich durchgeführt. Die diesjährige Umfrage richtete sich an 16-
bis 65-Jährige, die anhand eines strukturierten Fragebogens und
Kontrollgruppen per Internet und Telefon befragt wurden. Neben
Belgien, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, den Niederlanden,
Portugal, Spanien, UK, Skandinavien, Russland, Türkei, Griechenland,
Zypern und Südafrika wurden erstmals auch die Slowakei, Rumänien und
die Ukraine aufgenommen. Die Umfrageergebnisse aus den USA wurden zu
Vergleichszwecken herangezogen, da diese erfahrungsgemäß eine
direkte Auswirkung auf Europa haben.
Quelle: Pressemitteilung der Deloitte & Touche
GmbH - Deutschland (Deutsch) vom 12. November 2008