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Pressemitteilung - Pressemitteilung im
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Vertrauen in Führungskräfte sinkt - DDI veröffentlicht die fünfte Studie zum
„Global Leadership Forecast 2008/2009“
Das Vertrauen in die Qualität der Führungskräfte hat weltweit abgenommen. Die
HR-Verantwortlichen in Europa sind jedoch zuversichtlicher als ihre
internationalen Kollegen: Knapp die Hälfte (48 Prozent) vertrauen in die
Fähigkeit von Führungskräften, den Unternehmenserfolg zu sichern. Diese
Ergebnisse veröffentlicht die internationale HR-Beratung DDI in der aktuellen
Studie „Global Leadership Forecast“. Im Rahmen der weltweit umfangreichsten
Untersuchung zu Führungsmethoden in Organisationen wurden mehr als 13.700
Führungskräfte und HR-Verantwortliche in 76 Ländern befragt.
Europäische Führungskräfte sehen genau wie ihre Kollegen weltweit, Wachstum,
Talent Management sowie die Verbesserung von Kundenbeziehungen und Service als
Top Prioritäten für die Zukunft. Hochwertige Prozesse für die Entwicklung der
benötigten Führungskompetenzen gelten dabei als wichtige Parameter um die
Unternehmensziele zu erreichen. Der Global Leadership Forecast 2008/2009 zeigt:
Programme und Methoden werden den Anforderungen noch nicht ausreichend gerecht.
So bestätigen zwei von fünf der befragten Führungskräfte, dass sie nicht die
Entwicklung erhalten, die sie benötigen. Dem Wunsch nach mehr Möglichkeiten des
Lernens „on the job“ wird bisher kaum nachgegangen. Ein Grund liegt nach Meinung
der Führungskräfte darin, dass sich das Senior Management für die Ausgestaltung
bedarfsgerechter Programme zu wenig in der Verantwortung sieht. „Gute Führung
ist kein Zufall. Unternehmen sind gefordert, stärker auf die Bedürfnisse ihrer
Führungskräfte zu achten und damit in eine zielgerichtetere Entwicklung zu
investieren. Nur so können sie die gewünschten Erfolge generieren“, sagt Natalie
Jacquemin, Senior Consultant bei DDI.
Die zentralen Ergebnisse der Studie
sind:
Erfolgsmessung von Entwicklungsprogrammen unzureichend
Lediglich 41 Prozent der befragten Führungskräfte geben an, dass sie mit den
angebotenen Entwicklungsprogrammen zufrieden sind. Gegenüber dem Global
Leadership Forecast 2005/2006 ist das ein Rückgang um 12 Prozent. Betrachtet man
die Aussage, dass 80 Prozent der europäischen Unternehmen keine Evaluation
seiner Entwicklungsprogramme durchführt, ist dies keine Überraschung.
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Vielversprechende Talente und die obere Führungsebene werden am stärksten
gefördert
Europäische Unternehmen sind ihren weltweiten Kollegen voraus, wenn
es darum geht, vielversprechende Talente für höhere
Führungspositionen zu entdecken und zu fördern. Knapp zwei Drittel,
im Vergleich zu 50 Prozent weltweit, verfügen über entsprechende
Prozesse, um High Potentials zu identifizieren. Die Kandidaten sind,
im Gegensatz zu den Führungskräften niedrigerer Ebenen, mit ihrer
Förderung weitgehend zufrieden: Fast 60 Prozent bewerten die
Qualität der Maßnahmen als gut oder sehr gut. Weltweit wird diese
Aussage nur von 48 Prozent der High Potentials bestätigt.
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Auch beim Thema Nachfolgemanagement sind die
Unternehmen in Europa besser aufgestellt als weltweit: 60 Prozent
investieren gezielt in die oberste Führungsebene und das Management mit
multifunktionaler Verantwortung. Entwicklungspläne für Teamleiter und
Fachkräfte bestehen bisher jedoch kaum. „Das ist riskant, betrachtet man
die hohe Rate an Pensionierungen, die vielen Unternehmen in Deutschland
in den nächsten fünf bis zehn Jahren bevorsteht“, erklärt Jacquemin. „Unternehmen werden leere Stühle in zentralen
Führungspositionen haben, beginnen sie nicht frühzeitig mit der Entwicklung
passender Nachfolger – und das über alle Ebenen hinweg.“
Vorbereitung auf länderübergreifende Aufgaben unzureichend
Obwohl 42 Prozent der europäischen Unternehmen mit multinationaler Tätigkeit
über definierte Prozesse verfügen, um Führungskräfte mit länderübergreifenden
Funktionen zu identifizieren, besitzen nur ein Drittel auch entsprechende
Entwicklungsprogramme. So erstaunt es nicht, dass mehr als die Hälfte (55
Prozent) der europäischen Führungskräfte beschreibt, sie werde bei einem Wechsel
in eine länderübergreifende Funktion nur ausreichend oder gar mangelhaft
unterstützt.
“Obgleich Verbesserungspotenzial vorhanden ist, ermutigt es, dass in Zeiten
global wirtschaftlicher Ungewissheit europäische Führungskräfte in ihren
Funktionen insgesamt bessere Unterstützung erhalten als die Kollegen weltweit“,
meint Natalie Jacquemin. „Wenn die ökonomische Situation schwieriger wird, wird
die Sicherung einer möglicherweise veränderten Führungsqualität immer wichtiger.
Unternehmen, die sowohl Qualität als auch Quantität ihrer Führungskräfte
frühzeitig dem zukünftigen Bedarf anpassen, können in diesen Zeiten besser
navigieren und sich gegenüber Organisationen, die weniger gut vorbereitet sind,
einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil sichern. Auch bei zunehmendem
Kostendruck müssen Unternehmen sehr gezielt in die bedarfsgerechte Auswahl und
Entwicklung passender Führungskräfte investieren.“
Weitere Informationen zum Global Leadership Forecast 2008/2009 sind verfügbar
unter:
http://www.ddiworld.de/thoughtleadership/de_globalleadershipforecast2008_de.asp
Quelle:
Pressemitteilung von DDI Deutschland GmbH
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