Außereuropäische Emittenten dominieren
IPOs außereuropäischer Emittenten beliefen sich im dritten Quartal 2008 europaweit auf 944 Millionen Euro. Damit sank zwar das Volumen gegenüber dem Vergleichsquartal 2007 deutlich (2,652 Milliarden Euro), der Anteil am gesamten Emissionsvolumen stieg jedoch von 21 Prozent auf 58 Prozent.
Börsengänge außereuropäischer Unternehmen waren auch die größten Einzelemissionen des dritten Quartals 2008. So erlöste die Commercial Bank of Qatar beim IPO in London 444 Millionen Euro, die ebenfalls in der Themsestadt gelistete kuwaitische Investmentgesellschaft Global Mena Financial Assets Limited erzielte 318 Millionen Euro.
Von den insgesamt 22 außereuropäischen Emittenten entschieden sich zwölf für ein Listing in London, fünf für Luxemburg, vier für die NYSE Euronext und einer für die Osloer Börse.
Talfahrt an Wall Street
Die US-Börsen verbuchten im dritten Quartal 2008 erneut weniger Börsengänge und ein niedrigeres Emissionsvolumen als die europäischen Aktienmärkte. An NASDAQ, NYSE und AMEX gab es von Juli bis September 2008 nur noch 12 IPOs mit einem Gesamtvolumen von 1,210 Milliarden Euro, verglichen mit 44 IPOs und 8,402 Milliarden Euro im Vergleichszeitraum 2007. Auch gegenüber dem zweiten Quartal 2008 verzeichneten die US-Aktienmärkte einen deutlichen Rückgang (17 IPOs; 3,447 Milliarden Euro).
Den aktuellen IPO Watch Europe Report Q3 2008 von PwC finden Sie hier. Alle vorherigen Analysen finden Sie hier.
Quelle
Pressemitteilung der PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft