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Pressemitteilung - Pressemitteilung im Managementportal

 

 

Web 2.0 bei Finanzdienstleistern - Auf halber Strecke Richtung Zukunft

Stellen Web-2.0-Anwendungen eine sinnvolle Ergänzung zu den traditionellen Vertriebskanälen von Finanzdienstleistern dar? Inwieweit nutzen deutsche Institute interaktive Dienste zur zielgruppenorientierten Kundenansprache? Wie hoch ist die innerbetriebliche Akzeptanz?

Um die Bedeutung der "neuen Generation" von Web-Anwendungen und Technologien für die Branche der Finanzdienstleister zu erfassen, relevante Herausforderungen zu identifizieren und daraus mögliche Trends für die Zukunft abzuleiten, führte ibi research an der Universität Regensburg im Sommer 2008 eine Experten-Befragung durch. Im Rahmen der Studie "Web-2.0 bei Finanzdienstleistern - Auf halber Strecke Richtung Zukunft" wurden 76 Experten der Finanzdienstleistungsbranche bezüglich des Einsatzes von Web-2.0-Anwendungen befragt.

 

 

 

Aus der Studie konnten viele interessante Erkenntnisse gewonnen werden. So schrecken die befragten Kreditinstitute vor Web-2.0-Anwendungen an der Kundenschnittstelle noch zurück. Auffällig ist eine deutliche Diskrepanz zwischen den Potentialeinschätzungen der Experten und dem tatsächlichen Einsatz von Web-2.0-Diensten in der Internetpräsenz der Unternehmen. Bevorzugt werden eher Investitionen in die Usability der Webseite, als in die "Stimme der Kunden". So werden Web-2.0-Dienste innerbetrieblich häufiger eingesetzt als an der Schnittstelle zum Kunden. Insgesamt befürwortet die Belegschaft den innerbetrieblichen Einsatz von Web-2.0-Diensten. Den Umgang mit Web-2.0-Diensten sehen die Institute als sinnvoll und ausbaufähig. Zunächst will man intern Erfahrungen sammeln, um später Web-2.0 an der Schnittstelle zum Kunden effektiv einsetzen zu können.

 

 

Ausgewählte Ergebnisse
Institute schrecken vor "user content" generierenden Web 2.0 Anwendungen an der Kundenschnittstelle zurück. Lediglich 5 % der befragten Institute setzen beispielsweise Weblogs bzw. Communities ein.

Zwischen den Potenzialeinschätzungen der Experten und dem tatsächlichen Einsatz von Web 2.0 Diensten in der Internetpräsenz der Institute besteht eine große Diskrepanz.

Banken und Sparkassen investieren eher in die Usability der Webseite, als in die Stimme der Kunden mittles "user content" generierenden Web 2.0 Anwendungen.
41 % der teilnehmenden Institute planen 2008 Investitionen in unternehmensinterne Wikis bzw. 43 % in die Erweiterung ihrer internen Weblog-Plattform.

Lediglich 17 % der Befragten Experten rechnen Peer-to-Peer Kreditplattformen eine realistische Marktchance zu.

Die Studie beschreibt und bewertet anhand von anschaulichen Best-Practices und einer umfassenden Expertenbefragung sowohl die innerbetrieblichen Einsatzmöglichkeiten von Web-2.0-Anwendungen bei Finanzdienstleistern als auch die Integration derartiger Dienste in die Internetpräsenz der Unternehmen. Sie bietet einen fundierten Einblick in das Thema Web-2.0 bei Finanzinstituten sowie Empfehlungen für eine effektive Nutzung der interaktiven Dienste.

Download
Weitere Informationen zur Studie sowie die kostenlose Management Summary finden Sie hier.

 

Quelle: Mitteilung der ibi research an der Universität Regensburg vom 08.10.2008

 

 

 

 

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Stand: 13. Dezember 2014