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Für die Studie befragte PwC weltweit 127 Manager international aktiver
Private Equity-Fonds. Gut jeder fünfte Fonds verwaltet ein Beteiligungskapital
von mehr als einer Milliarde Euro.
Hohes Wertsteigerungspotenzial in Deutschland...
Trotz wachsender internationaler Konkurrenz ist Deutschland für 13 Prozent der
Befragten der Standort mit dem höchsten Wertsteigerungspotenzial in den
kommenden fünf Jahren und damit international an erster Stelle, gefolgt vom
Vereinigten Königreich (11 Prozent), den USA und Polen (jeweils 8 Prozent).
...sorgt für Konkurrenz
Angesichts der guten Perspektiven nimmt die Konkurrenz um Beteiligungsziele in
Deutschland zu. Fast die Hälfte der Fondsmanager (46 Prozent) bestätigt bereits
einen stärkeren Wettbewerb als 2007. Lediglich 7 Prozent der Befragten meinen,
die Konkurrenz habe nachgelassen.
Per Saldo dürfte der Kapitalzufluss aus Private Equity-Fonds nach Deutschland
in den nächsten fünf Jahren deutlich steigen. Denn von den derzeit im Inland
engagierten Befragten wollen sich nur 5 Prozent aus dem Markt zurückziehen.
Umgekehrt planen 20 Prozent der Fondsmanager erstmals eine Investition in
Deutschland.
Asien sowie Mittel- und Osteuropa auf dem Vormarsch
Westeuropa bleibt zwar der eindeutige Investitionsschwerpunkt der befragten
Fondsmanager, Mittel- und Osteuropa sowie Asien holen jedoch auf. So wollen 44
Prozent der Befragten bis 2013 in einem mittel- oder osteuropäischen Land
investieren, derzeit sind es 35 Prozent. Ein Fünftel der Fondsmanager plant
Beteiligungen in Asien, bislang haben sich hier lediglich 13 Prozent engagiert.
Im Vergleich zur Vorjahresstudie hat sich dieser Trend in Richtung Mittel- und
Osteuropa und Asien erheblich verstärkt.
Aktives Portfoliomanagement gefragt
Insgesamt stellt sich die Private Equity-Branche angesichts der schwieriger
gewordenen Finanzierung darauf ein, dass die hohen Renditen der Vergangenheit
nur noch durch konsequente Umsetzung der Wertsteigerungsmaßnahmen und ein
aktives Portfoliomanagement erreicht werden können.
Entsprechend vertrauen die meisten Befragten auf organisches Wachstum ihrer
Beteiligungsziele (71 Prozent), Branchenkenntnisse (58 Prozent) sowie
Restrukturierungen und die Optimierung des operativen Geschäfts (50 Prozent).
"Die Fonds beschränken sich nicht mehr auf die Rolle des passiven Kapitalgebers,
sondern steuern verstärkt die strategische und operative Ausrichtung, um den
Wert des Investitionsobjekts zu erhöhen", erläutert Burton. "Angesichts der
schwierigen Situation auf dem Finanzmarkt ist diese Neuausrichtung unerlässlich.
Denn die Fonds müssen konkurrenzfähig bleiben und wollen die Renditen auf
historisch hohem Niveau halten."
Die Studie "Private Equity Trend Report 2008" können Sie
hier kostenlos
herunterladen.
Quelle: Pressemitteilung der PricewaterhouseCoopers AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft |