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Karriereschub durch Mentoring 2.0
Selbstinitiierte Mentoring-Beziehungen erfolgreicher als formale Programme. Über LinkedIn (www.linkedin.com) Mentoren mit internationaler Erfahrung
erreichen
Mentoring, d.h. persönliche Förderung durch Wissens- und Erfahrungstransfer,
ist für immer mehr Young Professionals, Gründer und Manager ein wichtiger und
hilfreicher Prozess zur Optimierung der eigenen Karriere. Es gibt jedoch
unterschiedliche Wege, wie Mentoring-Beziehungen zustande kommen können. Diese
Ansätze wurden von der Universität Bonn hinsichtlich ihrer Erfolgs-Chancen mit
folgendem Ergebnis untersucht: „Aufgrund der erwarteten positiven Effekte von
Mentoring führten in den letzten Jahren viele Organisationen Mentoringprogramme
[…] ein. Der Erfolg war gegenüber den selbstinitiierten, über die Jahre hinweg
natürlich gewachsenen Mentoringbeziehungen jedoch eher gering“, so die
wissenschaftliche Erkenntnis von Prof. Dr. Blickle und Diplom-Psychologin Paula
Schneider.“ Mittlerweile bietet das Internet vielfältige Möglichkeiten eben
diese selbstinitiierten Mentoring-Partnerschaften einzugehen, sich mit
erfahrenen Fach- und Führungskräften in Verbindung zu setzen und gegenseitig
neue Impulse zu geben.
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Zur Frage, wie ein Mentor von einer
Partnerschaft dieser Art profitiert, haben LinkedIn-Mitglieder
unter anderem folgende Aspekte genannt: Selbstverwirklichung und Anerkennung
(Spitze der Maslowschen Bedürfnispyramide), Lernen durch Lehren, innovative
Impulse, Einblicke in den aktuellen Forschungsstand sowie Weitergabe und
Bewahrung von unternehmens- und brancheninternen Erfahrungen und Wissen.
Das hohe Vertrauen der Mitglieder zueinander ist eine unmittelbare Folge des
LinkedIn-Prinzips der persönlichen Empfehlung. Statt sich direkt an eine
interessante aber einem noch unbekannte Person zu wenden, ist in den meisten
Fällen eine Empfehlung durch jemanden, der dem bzw. der Betreffenden schon näher
steht, notwendig bzw. empfohlen. Dieses Verfahren hat zur Folge, dass der
Angesprochene aufgrund der Vermittlung durch einen seiner persönlichen Kontakte
mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit reagiert, zur Hilfe bereit ist und bei einer
erfolgreichen Zusammenarbeit den Mentee in sein eigenes Netzwerk von etablierten
Kontakten einführt.
Eine Alternative auf der Suche sowohl nach Mentoren als auch nach
Informationen und Antworten bietet bei LinkedIn die Funktion „Answers“. Um eine
Business-Frage zu lösen, stellt man diese online und erhält binnen kurzer Zeit
eine qualifizierte Antwort. Wer antwortet, gibt in der Regel zugleich zu
erkennen, dass er oder sie als Ansprechpartner für eine vertiefende Diskussion
zur Verfügung steht. So lässt sich sukzessive ein Mentoren-Kreis aufbauen,
wodurch das Business- und Karrierenetzwerk noch wertvoller wird. Bedeutender
Vorteil ist vor allem die internationale Perspektive: Die Antworten bzw. die
Mitglieder kommen aus allen Teilen der Welt, wodurch auch globale Aspekte einer
Fragestellung berücksichtigt werden.
Über LinkedIn: Linkedin ist mit über 19 Millionen Mitgliedern das weltweit
größte Business- und Karrierenetzwerk. Etwa 10 Mio.
Mitglieder kommen aus Nordamerika, über 5 Mio. aus Europa, 2 Mio. aus dem Asia-Pazifik-Raum
und 0,5 Mio. aus Südamerika. Die Nutzerbasis umfasst Führungskräfte und
Manager aus allen Fortune 500 Unternehmen und aus einem breiten Spektrum an
führenden Technologie-, Finanz-, Dienstleistungs-, Medien-, Konsumgüter- und
Unterhaltungs-Unternehmen sowie weiteren zahlreichen Branchen.
Weitere Informationen und Meinungen zum Thema:
*Blickle, G. & Schneider, P. B. (2007). Mentoring. In H. Schuler & K. Sonntag
(Hrsg.), Handbuch der Psychologie, Band Arbeits- und Organisationspsychologie
(S. 395-402). Göttingen: Hogrefe.
Quelle: Pressemitteilung LinkedIn |