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Kundenkarten - die Erfolgsfaktoren für Unternehmen
Kundenkarten tragen ganz wesentlich zum Erfolg von Unternehmen bei. Sie
entfalten ihr Nutzenpotential allerdings nur dann, wenn sie langfristig und gut
in das Customer Relationship Management (CRM) eines Unternehmens integriert
sind.
Dies belegt eine aktuelle Studie des Institute of Electronic Business e.
V. (IEB). Die empirische Untersuchung befasst sich zum ersten Mal mit den
Erfolgsfaktoren von Kundenkartenprogrammen aus Unternehmenssicht. Basis der
Erhebung sind Interviews mit Führungskräften aus dem CRM führender deutscher
Handelsunternehmen etwa dm-drogerie markt, Aral und EnBW sowie Analysen der
britischen Supermarktkette Tesco und der Parfümerie Douglas. |
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Multifunktionalität im Trend
Immer weniger Karten mit zunehmend mehr Nutzen – so sehen die Wissenschaftler
die Zukunft der Bonusprogramme. „Kunden verlangen nach einer Karte, die sie in
möglichst vielen Geschäften einsetzen können“, sagt Prof. Thomas Schildhauer vom
IEB. „Sie wollen mehr Funktionen, die ihnen Vorteile bringen, aber so wenig
Karten wie möglich. Zudem begrüßen die Konsumenten, dass die lange
Sammeldauer für Bonuspunkte mit einer Multibranchenkarte entfällt.“
Die Wissenschaftler prognostizieren, dass die Zukunft von Kundenkartenprogrammen
in individualisierten Angeboten liegt, die auf die Bedürfnisse einzelner
Kundengruppen zugeschnitten sind. Darüber hinaus werden sich
Multipartnerprogramme weiter durchsetzen. Deren Synergie- und Netzwerkeffekte
schätzen Unternehmen schon heute: Sie senken die Werbe- und Systemkosten, haben
enormes partnerübergreifendes Neukundenpotenzial und ermöglichen gemeinsame
Marketingaktivitäten.
Jörg Aßmann, Jana Werg
Kundenkartenprogramme im
Customer Relationship Management (CRM)
BusinessVillage Verlag 2008
Paperback, 98 Seiten
ISBN: 9783938358696 79,0 0€ |
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Über das IEB
Prof. Dr. Dr. Thomas Schildhauer studierte Informatik und promovierte im Bereich
Wirtschaftsinformatik und Public Health. Nach leitenden Tätigkeiten für
verschiedene Wirtschaftsunternehmen widmete er sich zunehmend der Lehre. Seit
2000 ist er als Blockdozent im Executive MBA Business Engineering an der
Universität St. Gallen tätig. Als Universitätsprofessor wurde er im März 2002 an
die Universität der Künste, Berlin, auf den Lehrstuhl für Electronic Business
mit Schwerpunkt Marketing berufen. Prof. Schildhauer blickt sowohl national als
auch international auf eine Vielzahl an Veröffentlichungen zurück, unter anderem
das im Oldenbourg Verlag erschienene „Lexikon Electronic Business“. Er ist
Mitglied in diversen wissenschaftlichen Beiräten und in mehrere Aufsichtsräte
berufen.
Prof. Schildhauer ist Gründer und Wissenschaftlicher Direktor des Institute of
Electronic Business. Seit Mai 2007 ist er außerdem Geschäftsführender Direktors
des Zentralinstituts für Weiterbildung der Universität der Künste Berlin (ZIW).
Dr. Jörg Aßmann
Nach seinem Studium der BWL an der FU Berlin promovierte Dr. Aßmann an der
Universität Leipzig im Bereich Marketing/Marktforschung. Er verfügt über
langjährige Projekt- und Beratungserfahrung, insbesondere in wissensintensiven
Branchen und Unternehmensbereichen (Neue Medien, Internet, Forschung). Dr.
Aßmann begleitete eine Vielzahl von technologieorientierten
Unternehmensgründungen und verfügt über Gründungserfahrung im Internetumfeld.
Mit einem eigenen Geschäftskonzept im Bereich Biotechnologie wurde er 2005
Bundessieger in einem von der Sparkasse, McKinsey, ZDF und Stern durchgeführten
Start-up-Wettbewerb.
Am Institute of Electronic Business e.V. ist Dr. Aßmann Leiter des
„Forschungszentrums Digitale Kommunikation und Projekte“ sowie Mitglied der
Geschäftsleitung.
Dipl.-Psych. Jana Werg
Nach ihrem Studium der Psychologie mit Schwerpunkt Wirtschaftspsychologie
absolvierte Frau Werg eine Ausbildung zur Trainerin und Beraterin. Frau Werg
verfügt über nationale und internationale Erfahrung in Werbung und Marketing.
Die Identifizierung von Konsumenteninteressen und deren Übersetzung in
Marketing- und Werbestrategien ist einer ihrer Arbeitsschwerpunkte.
Frau Werg ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institute of Electronic
Business e.V.
Quelle: Pressemitteilung Businessvillage GmbH |