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Hierzu gehören unter anderem eine funktionierende
Organisation der Geschäftsabläufe und eine umfassende Kundenkenntnis.
Insbesondere Banken und Versicherungen haben im Zuge des starken
Wettbewerbsdrucks massiv in IT und schlankere Arbeitsprozesse investiert. 63
Prozent der Kreditinstitute wollen somit beispielsweise die individuelle
Finanzplanung für Privatkunden deutlich verbessern. Konkret sollen Vertriebs-
und Servicemitarbeiter mehr Zeit für die Kundenberatung haben. Der Fokus der
Maßnahmen liegt allerdings nicht auf dem bloßen Anschaffen neuer Soft- und
Hardware, sondern auf dem Vereinfachen von Arbeitsabläufen, unterstützt durch
IT-Innovationen. Hier haben es die Finanzdienstleister besser als andere
Branchen geschafft, innovative Technologielösungen an die Anforderungen im
operativen Bank- und Versicherungsbetrieb anzupassen. IT-gestützte Abläufe nach
Vorbild der Industrie sorgen inzwischen zunehmend für die nötige Effizienz,
damit Finanzdienstleister mit attraktiven Angeboten, beispielsweise kostenlosen
Depots und Girokonten oder einer individuellen Vorsorgeberatung, Wachstum
vorantreiben können. 84 Prozent der Banken wollen die Industrialisierung ihrer
Prozesse bis 2010 weiter ausbauen.
Auch die befragten Kliniken und Krankenkassen erzielen Wachstum aus
IT-Trends, indem sie in besonderem Maße auf das Zusammenspiel zwischen
Technologie und einer guten Planung der Abläufe achten. „Dass Ärzte mit dem
Laptop unter dem Arm zur Visite kommen, führt alleine noch nicht dazu, dass die
Zufriedenheit der Patienten steigt und Krankenhäuser bessere Renditen erzielen“,
erläutert Dr. Joachim Philippi von Steria Mummert Consulting. Wenn allerdings
durch das mobile und elektronische Erfassen von Patientendaten alle am
Behandlungsprozess Beteiligten vernetzt werden, fallen Laufwege für Mitarbeiter
weg und Medienbrüche werden vermieden. Damit können sich Krankenhausaufenthalte
für Patienten verkürzen und die Ärzte haben mehr Zeit für Diagnose und
Behandlung. Durch den Einsatz von Informationstechnologie steigt somit die
Servicequalität und es ergeben sich neue Wachstumspotenziale.
Hintergrundinformationen
Der Managementkompass Wachstumstreiber Technologie bietet Kompaktwissen für
Manager, indem er zeigt, wie Unternehmen ihre Abteilung als strategischen
Geschäftsbereich neu ausrichten können, um das technologische Wachstumspotenzial
systematisch zu nutzen. Er beinhaltet zudem die wichtigsten Ergebnisse der
gleichnamigen Potenzialanalyse. Mittels einer Online-Befragung vom 20. November
bis zum 23. November 2007 wurden 360 Fach- und Führungskräfte aus allen Branchen
der deutschen Wirtschaft befragt.
Quelle: Pressemitteilung der Steria Mummert Consulting AG |