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Pressemitteilung - Pressemitteilung im Managementportal

 

 

1. Trendbarometer Immobilien-Investmentmarkt Deutschland 2008 - Deutschland Top-Immobilienstandort in Europa

Finanzmarktkrise: Rückgang des Investitionsvolumens erwartet / Kleine und mittlere Transaktionen im Vordergrund

Aus Sicht von Immobilieninvestoren wird Deutschland im Jahr 2008 der Top-Standort für Immobilieninvestments im Vergleich zum europäischen Ausland sein: 90 Prozent der Investoren halten Deutschland für einen sehr robusten und attraktiven Immobilienmarkt. Auch im Vergleich zum Jahr 2007 haben Marktteilnehmer großes Vertrauen: 70 Prozent gehen von einem weiterhin attraktiven Investmentumfeld in Deutschland aus. Das ist das Ergebnis einer Trendumfrage von Ernst & Young Real Estate bei rund 100 Unternehmen. Befragt wurden dabei unter anderem offene Immobilienfonds und Beteiligungsgesellschaften, Versicherungen, Family Offices, Wohnungsgesellschaften und Immobilienaktiengesellschaften.

 

 

 

„Aufgrund der Finanzmarktkrise und den schwieriger gewordenen Finanzierungsbedingungen für große Immobilientransaktionen erwarten wir, dass das Investitionsvolumen im Jahr 2008 um rund 15 bis 25 Prozent niedriger liegen wird als im Jahr 2007. Es bleibt mit rund 60 Milliarden Euro (Wohn- und NPL-Transaktionen eingeschlossen) auf einem weiterhin sehr hohen Niveau“, sagt Hartmut Fründ, geschäftsführender Partner bei der Ernst & Young Real Estate GmbH. 2007 lag das Investitionsvolumen in Deutschland bei rund 74 Milliarden Euro. Alle befragten Unternehmen sind der Meinung, dass in Deutschland kleine und mittlere Transaktionsvolumina zukünftig einen größeren Teil des Marktvolumens ausmachen werden. Portfoliotransaktionen von über 500 Millionen Euro werden seltener sein.
 

 

Eigenkapitalstarke Investoren im Vorteil
Wesentliches Kriterium für die Zurückhaltung einer Vielzahl von Investoren ist die Finanzmarktkrise. Fast drei Viertel der befragten Unternehmen fühlen sich in ihrem Investitionsverhalten durch die Veränderungen am Kapitalmarkt beeinflusst. Viele werten das gegenwärtige Marktumfeld jedoch auch als Chance. Dafür sprechen vor allem niedrigere Kaufpreise, gestiegene Anfangsrenditen und eine geringere Anzahl von Wettbewerbern. „Eigenkapitalstarke Investoren haben im derzeitigen Kapitalmarktumfeld einen klaren Vorteil“, erklärt Christian Schulz-Wulkow, Partner bei Ernst & Young Real Estate. Gut zwei Drittel der Befragten rechnen damit, dass insbesondere offene Immobilienfonds als Käufergruppen stärker in Erscheinung treten. Rund 77 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Opportunity und Private Equity Funds seltener als Käufer auftreten. Mehr als 60 Prozent erwarten auch von Banken und Wohnungsgesellschaften geringere Kaufaktivitäten.

Über 80 Prozent der befragten Investoren wollen ihre Investitionen zumindest konstant halten oder sogar steigern. Gleichzeitig rechnen sie mit gleichbleibenden oder steigenden Renditen (98 Prozent). Bei geplanten Investitionen stehen vor allem die Nutzungsarten Logistik, Büro, Einzelhandel und Wohnen im Fokus. „Es wird nach wie vor Investments in Wohnimmobilien geben. Trotzdem werden 2008 Gewerbeimmobilien den Markt dominieren“, so Fründ.

Keine Veränderungen bei Haltedauer
Die Haltedauer wollen die meisten befragten Investoren im Vergleich zum Vorjahr nicht ändern. 84 Prozent gaben an, dass die Haltedauer konstant bleibe. „Investoren fragen jetzt verstärkt Asset- und Property-Management-Leistungen nach, um Wertsteigerungspotenziale zu heben“, so Schulz-Wulkow. Hinsichtlich der geplanten Exitstrategien gehen rund 54 Prozent der Befragten von einer Direktveräußerung aus. Trotz gegenwärtig niedriger Börsenkurse sehen 20 Prozent der befragten Unternehmen einen IPO mittelfristig als möglichen Exit. Als Verkäufer treten dabei in zunehmenden Maße die Käufer der vergangenen Jahre auf: Opportunity und Private Equity Funds.

Download
Sie haben die Möglichkeit, die wichtigsten Ergebnisse in der Präsentation zur Studie in deutscher Sprache (PDF - 339 KB, 25 Seiten) oder in englischer Sprache (PDF - 320 KB, 24 Seiten) zu lesen.
 

Quelle: Pressemitteilung der Ernst & Young AG

 

 

 

 

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Stand: 17. Oktober 2010