Im Unterschied zum Nahen Osten ist der chinesische Versicherungsmarkt
hochgradig verdichtet. Dominiert wird er nahezu ausnahmslos von
Staatsunternehmen, die zunehmend private Konkurrenz bekommen. Jedoch ist die
Durchdringung im Vergleich zu westlichen Ländern eher gering, hinzu kommt ein
Know-how-Mangel der staatlichen Versicherer.
Begehrt: Brand und Know-how
Zur Verbesserung verfügbarer Versicherungsleistungen streben die jeweiligen
Staatsfonds in erster Linie einen Zugang zu Ressourcen und Fachwissen an.
Besonders interessiert sind Golf-Investoren daran, dass die akquirierten
Unternehmen vor Ort Unternehmenseinheiten gründen – damit sollen die
Finanzzentren noch attraktiver für ausländische Unternehmen werden.
Etwas anders ist die Situation in China: Hier liegt das Schwergewicht
ausschließlich auf dem Erwerb von Wissen und Best Practices, um diese für die
heimische Branche zu nutzen und Investoren, Unternehmen und Endkunden bessere
Versicherungs- und Finanzprodukte anzubieten.
Langfristige Anlage, kaum Einflussnahme aufs Tagesgeschäft
Nicht nur die Investoren, auch die Versicherer profitieren von den Aktivitäten
der Staatsfonds. „Die Unternehmen müssen kaum befürchten, dass die Investoren
maßgeblichen Einfluss auf das operative Geschäft nehmen oder hohe Rendite
einfordern. Dennoch erhalten die Versicherungen langfristig angelegtes Kapital.
Ein ganz entscheidender Vorteil ist der erheblich erleichterte Zugang zu
prosperierenden Märkten mit gewaltigem Potenzial“, so Marc Böhlhoff.
Die komplette Studie finden Sie
hier zum Download.
Quelle: Pressemitteilung der Deloitte & Touche GmbH - Deutschland vom
17.07.2008