An erster
Stelle stand die Übernahme des US-Rüstungsherstellers Armor Holdings durch den
britischen Konzern BAE Systems für 4,5 Milliarden US-Dollar.
In Gegenrichtung investierten US-Gesellschaften in Europa rund 6,0 Milliarden
US-Dollar. Damit vervielfachte sich das transatlantische M&A-Volumen gegenüber
2006 von 1,9 Milliarden auf 12,6 Milliarden US-Dollar.
Bemerkenswert sind die anhaltenden Zukäufe von Investoren aus dem Mittleren
Osten. So übernahm Dubai Aerospace den US-Luftfahrtdienstleister Standard Aero
für rund 1,8 Milliarden US-Dollar. Bereits 2006 hatten Beteiligungsfonds aus den
Vereinigten Arabischen Emiraten rund 2,5 Milliarden US-Dollar in europäische und
amerikanische Branchenunternehmen investiert.
Von den 43 Transaktionen außerhalb Europas und Nordamerikas zielten 25 auf
Beteiligungen in den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China).
Künftig dürfte insbesondere Indien eine größere Rolle spielen, da das Land seine
Luftfahrtindustrie vergleichsweise stark für ausländische Investoren geöffnet
hat.
Private Equity im Steigflug
Das Engagement von Finanzinvestoren erreichte 2007 ein Rekordniveau.
Beteiligungsgesellschaften und Private-Equity-Fonds waren an 36 Prozent aller
Deals beteiligt, darunter an fünf der zehn größten Transaktionen des Jahres.
Insgesamt hatten die zehn größten Übernahmen von Finanzinvestoren ein Volumen
von rund 8 Milliarden US-Dollar.
"In den vergangenen Jahren haben Finanzinvestoren der Branche die dringend
benötigte Liquidität verschafft und damit die Restrukturierung der
Luftfahrtindustrie beschleunigt. Die Kreditkrise allerdings dürfte den
Handlungsspielraum der Private-Equity-Fonds zumindest kurzfristig einschränken.
Vor allem bei großen Transaktionen werden damit die Chancen industrieller
Investoren steigen", erwartet Seibertz.
Die Studie "Flying High - Aerospace and Defence M&A" finden Sie
hier als
kostenlosen Download.
Quelle: Pressemitteilung der PricewaterhouseCoopers AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft