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KPMG-Studie: Unternehmen
richten in Folge der Finanzkrise Zusammenarbeit mit Zulieferern neu aus
Die Finanz- und
Wirtschaftskrise hat dazu geführt, dass Unternehmen bei der Auswahl
ihrer Zulieferer immer stärker auf Kosten und potenzielle Risiken
achten.
Und sie erwägen, ausgelagerte Bereiche
der Wertschöpfungskette wieder ins eigene Unternehmen zu integrieren. So
hat in den vergangenen zwei Jahren jedes dritte Unternehmen ausgelagerte
Teile der Zulieferkette wieder in die eigenen Hallen zurückgeholt und
weitere 40 Prozent erwägen einen solchen Schritt aus Kosten- und
Risikoaspekten. Das hat eine internationale KPMG-Umfrage unter rund 200
Industrieunternehmen mit mehr als einer Milliarde US-Dollar Umsatz
ergeben.
KPMG-Partner Dr. Gerhard Dauner: „Die
Finanz- und Wirtschaftskrise hat offenbar vielen Unternehmen schmerzlich
bewusst gemacht, welche Auswirkungen es auf das eigene Geschäft haben
kann, wenn ein Zulieferunternehmen in Schwierigkeiten gerät.
Ausgegliederte Betriebsfunktionen wieder ins eigene Unternehmen zu
integrieren ist eine strategische Entscheidung. Viele Unternehmen gehen
auch dazu über, sich auf weniger Zulieferer zu konzentrieren und dafür
die Zusammenarbeit mit diesen zu intensivieren. So sind sie in der Lage,
sowohl Kostenvorteile zu heben als auch Risiken zu begrenzen."
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