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Führungskräftevergütung im
Finanzdienstleistungssektor 2010
Jahresprämien sinken,
langfristige Incentives steigen
Europäische Mercer-Studie
- Anteil des
Grundgehalts für Führungspositionen steigt von 25% im Jahr 2008 auf 34%
im Jahr 2010 - Anteil langfristiger Incentives an der
Gesamtvergütung für CEOs steigt von 36% im Jahr 2008 auf 46% im Jahr
2010 - 2010 sind die Gehälter für Führungskräfte um durchschnittlich
2% gestiegen; für 2011 sind durchschnittliche Steigerungen um 2,5% zu
erwarten
Bei den europäischen
Finanzdienstleistungsunternehmen zeigt sich bei der Vergütung der oberen
Führungskräfte ein klarer Trend zu steigenden Grundgehältern. Dies gilt
insbesondere für die Banken. Zugleich nimmt die Bedeutung kurzfristiger
Anreize (Short term incentives, STIs) ab und die langfristiger Anreize
(Long term Incentives, LTIs) deutlich zu. Dies sind die Ergebnisse einer
neuen Studie des internationalen Beratungsunternehmens Mercer, an der 38
westeuropäische Unternehmen aus dem Finanzdienstleistungssektor
teilgenommen haben.
„Dass der Anteil des Grundgehalts und
der LTIs am Gesamtgehalt der Mitarbeiter 2010 gegenüber 2008 zugenommen
hat, während die Jahresprämien gesunken sind, ist eine Reaktion der
Unternehmen auf die Anforderungen, die der Gesetzgeber bzw. die
Aufsichtsbehören stellen“, erklärt Bernd Thomaszik, Leiter des Bereichs
Vergütungsberatung bei Mercer in Deutschland.
Im Jahr 2008 erhielten die Mitarbeiter
der höchsten Führungsebenen einen Anteil von 25% ihrer Vergütung in Form
ihres Grundgehalts, 40% als STIs und 35% als LTIs (z. B. Aktienpläne).
2010 dagegen setzte sich die Gesamtvergütung zu 34% aus dem Grundgehalt,
zu 30% aus STIs und zu 37% aus LTIs zusammen.
Bei den CEOs ist der Anteil der LTIs am
Gehaltsmix von 36% im Jahr 2008 auf 46% im Jahr 2010 gestiegen, während
die Jahresprämien von 39% im Jahr 2008 auf 23% im Jahr 2010 gesunken
sind.
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