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Pressemitteilung - Pressemitteilung im
Managementportal
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Kein Konsumstreik in der Krise
Deloitte-Report „Global Powers of the consumer products industry 2010” zeigt
Aufwärtstrend
Hewlett-Packard ist der neue Spitzenreiter der weltweiten
Top-250-Konsumgüterunternehmen für das Jahr 2008 und verdrängt damit
Vorjahressieger Samsung auf den zweiten Rang. Platz drei belegt unverändert die
Nestlé S.A., Nokia stieg als umsatzstärkstes europäisches Unternehmen auf Platz
sechs. Erstes deutsches Unternehmen in der Rangliste ist Henkel (34), es folgen
adidas (52), Maxingvest (64), BSH Bosch und Siemens (65) sowie Beiersdorf (94).
In der Gruppe der Plätze 100 bis 250 kommen zusätzlich die B&C Tönnies
Fleischwerk GmbH (130), die Humana Unternehmensgruppe (144), Miele (188), Puma
(190) und Nordmilch (233) hinzu. Bis auf ein Unternehmen konnten im
Vorjahresvergleich alle deutschen Player ihre Position halten bzw. verbessern.
Zudem positionierten sich mit B&C Tönnies (Umsatzwachstum: 26,9%) und der Humana
Gruppe (19,0%) zwei deutsche Anbieter unter den 50 am schnellsten wachsenden
Firmen. Dies sind einige Ergebnisse des dritten Deloitte-Reports „Extracting
Value – Global Powers of the consumer products industry 2010”.
„Die Ereignisse der vergangenen zwei Jahre sind natürlich nicht spurlos an der
Konsumgüterindustrie vorbeigegangen. Es lassen sich mehrere Trends feststellen:
Erstens sind Umsätze und Profite insgesamt nur schwach gestiegen, stagnierten
oder fielen in einigen Segmenten sogar. Zweitens ist die Lebensmittel-, Alkohol-
und Tabakbranche noch am besten weggekommen. Drittens wird eine Verlagerung hin
zu den Emerging Markets immer deutlicher – was für die Anbieter
Herausforderungen beinhaltet wie geeignete Produkte für diese Märkte und die
fehlende Infrastruktur“, kommentiert Dr. Peter Thormann, Partner Consumer
Business, Deloitte.
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Wachstum in Wartestellung
Die Top Ten der 250 größten Konsumgüterunternehmen setzen sich ohne deutsche
Beteiligung zusammen. Hier dominieren Anbieter aus Nordamerika und dem
asiatisch-pazifischen Raum - Ausnahmen sind Nestlè und Nokia. Insgesamt fällt
die Bilanz der meisten Unternehmen wenig positiv aus: Die kumulierte Nettomarge
sämtlicher Player sank von 7,6 Prozent im Geschäftsjahr 2007 auf 4,8 Prozent im
Geschäftsjahr 2008; 48 Unternehmen – fast ein Fünftel – schlossen mit Verlusten
ab (2007 waren es 13). Das Gesamtabverkaufsvolumen wuchs gegenüber dem Vorjahr
um gerade einmal 200 Mrd. US$ von 3,0 auf 3,2 Mrd. US$. Der Anteil der
Top-Ten-Unternehmen am Gesamtabverkauf ist zwar leicht gesunken – von 27,0
Prozent auf 26,3 Prozent – jedoch gegenüber allen Übrigen durchschnittlich
profitabler.
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Deutsche im Aufwind
Die zehn deutschen Unternehmen zeigen sich durchaus dynamisch beim Umsatz: So
verbesserte sich Henkel um vier Plätze, adidas um einen, während Maxingvest und
BSH ihre Position unverändert beibehielten. Beiersdorf stieg gleich um sieben
Plätze auf Rang 94 und ist damit wieder in der Top 100 vertreten. Auch die
Profitabilität der Deutschen kann sich sehen lassen: So legte Henkel um 8,7
Prozent zu, adidas um 6,0 Prozent, Maxingvest um 6,6 Prozent und BSH sowie
Beiersdorf um 3,0 bzw. 3,3 Prozent. Erfreulich auch die Platzierungen in den Top
50 der am schnellsten wachsenden Unternehmen: Belegten deutsche Vertreter im
Vorjahr die Plätze 33 (Nordmilch) und 39 (Humana Gruppe), so schaffte es nun die
B&C Tönnies Fleischwerk GmbH mit einem Umsatzwachstum von 26,9 Prozent sofort
auf Platz 18, Humana stieg mit 19,0 Prozent auf Platz 33.
Plus bei Nahrungs- und Genussmittel, minus bei Elektronik, Mode & Heim & Haus
In der Krise behauptet sich der Lebensmittel-, Alkohol- und Tabaksektor am
besten, während Segmente wie Elektronik, Mode und Heimwerken teilweise stark
nachließen. Unternehmen der erstgenannten Branche verdoppelten fast ihre
Abverkäufe gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wogegen Elektronikanbieter nur um
0,5 und Modehersteller um 1,4 Prozent zulegten. Der Haus- und Heimwerkermarkt
verzeichnete sogar einen Rückgang von -6,1 Prozent.
„Mit großer Wahrscheinlichkeit steigt die Kauflust der Verbraucher im Zuge der
erwarteten wirtschaftlichen Erholung wieder deutlich an. Die größte Hoffnung
liegt auf China. Hier strebt die Regierung eine klare Stärkung der
Binnenkaufkraft an. Ob die Chinesen jedoch künftig die Rolle der USA als globale
Konjunkturlokomotive übernehmen können, ist derzeit noch nicht absehbar“, fasst
Dr. Peter Thormann zusammen.
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Platz
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Unternehmen
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Herkunftsland
|
Segment
|
Nettoumsatz GJ 2008 in Mio. US$
|
Umsatz-entwicklung GJ 2008
|
|
1
|
Hewlett Packard
|
USA
|
Elektronikprodukte
|
118.364
|
+13,5%
|
|
2
|
Samsung
|
Südkorea
|
Elektronikprodukte
|
112.804
|
+23,1%
|
|
3
|
Nestlé
|
Schweiz
|
Lebensmittel, Getränke & Tabak
|
101.823
|
+2,2%
|
|
4
|
Procter & Gamble
|
USA
|
Haushalts- und Pflegeprodukte
|
79.029
|
-5,4%
|
|
5
|
Panasonic
|
Japan
|
Elektronikprodukte
|
77.655
|
-14,4%
|
|
6
|
Nokia
|
Finnland
|
Elektronikprodukte
|
74.612
|
-0,7%
|
|
7
|
Sony
|
Japan
|
Elektronikprodukte
|
71.101
|
-13,3%
|
|
8
|
Japan Tobacco
|
Japan
|
Lebensmittel, Getränke & Tabak
|
68.323
|
+6,6%
|
|
9
|
Toshiba
|
Japan
|
Elektronikprodukte
|
66.545
|
-13,2%
|
|
10
|
Philip Morris
|
USA
|
Lebensmittel, Getränke & Tabak
|
63.640
|
NN
|
|
34
|
Henkel
|
Deutschland
|
Haushalts- und Pflegeprodukte
|
20.792
|
+8,1%
|
|
52
|
adidas
|
Deutschland
|
Mode
|
15.889
|
+4,9%
|
Den kompletten Report finden Sie
hier zum Download.
Quelle
Pressemitteilung der Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vom
04.02.2010
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