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Pressemitteilung - Pressemitteilung im
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KPMG-Studie: Mexiko weltweit günstigster Investitionsstandort
Deutschland nicht mehr Schlusslicht
Mexiko ist der kostengünstigste Geschäftsstandort unter
zehn wichtigen Industrieländern. Zu diesem Schluss kommt die neue Ausgabe einer
alle zwei Jahre durchgeführten KPMG-Studie. So sind in dem mittelamerikanischen
Land die Kosten für die Gründung und Unterhaltung eines Unternehmens um 18,2
Prozent günstiger als in den USA, die in der Untersuchung zum Maßstab genommen
wurden. Die unter Kostengesichtspunkten attraktivsten Standorte in Europa sind
die Niederlande und Großbritannien (3,5 bzw. 1,8 Prozent günstiger als USA).
Deutschland hat sich im Vergleich zur letzten Studie deutlich verbessert: Hier
liegen die Kosten derzeit nur noch um 2,6 Prozent höher als in den USA; vor zwei
Jahren hatte die Differenz noch 16,8 Prozent betragen. Deutschland liegt auf dem
vorletzten Platz im Ranking (2008: Platz 10). Nur Japan ist im
Zehn-Länder-Vergleich noch teurer. Hier hat ein Unternehmen 2010 im Schnitt um
7,6 Prozent höhere Standortkosten als in den Vereinigten Staaten.
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Die Studie Competitive Alternatives erfasst 26 zentrale Kostenfaktoren, die für
die Geschäftstätigkeit in den Industrieländern anfallen, darunter Arbeitskräfte,
Zusatzleistungen, Geschäftsstrukturen, Steuern und Versorgungseinrichtungen. Die
Ausgabe 2010 der Studie enthält eine umfassende Analyse von 112 Städten in zehn
Ländern - Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, USA,
Kanada, Mexiko, Australien und Japan. Verglichen wurden die Kosten nach Steuern
für die Gründung und Führung von 17 verschiedenen Unternehmensarten über einen
Planungszeitraum von zehn Jahren.
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Tim Löbig, Leiter des Bereichs Global Location and Expansion Services bei KPMG
Deutschland: "Nicht nur die Wirtschafts- und Finanzkrise hat sich in den
vergangenen zwei Jahren auf die Geschäftstätigkeit der Unternehmen ausgewirkt.
Veränderte Wechselkurse, Energie- und Transportkosten, Steuern und Subventionen
beeinflussen massiv den Standortwettbewerb und damit auch unternehmenspolitische
Entscheidungen. Unsere Studie enthält Informationen für Unternehmen, die sich
bei der Ansiedlung internationaler Geschäftsstrukturen einen Kostenvorteil
sichern wollen und bietet Regierungen im wahrsten Sinne des Wortes eine
Standortbestimmung."
In der folgenden Tabelle ist die Rangfolge der Länder zusammen mit den
jeweiligen Kostenindizes aufgeführt. Der als Maßstab angelegte Kostenindex (USA
= 100) entsteht wiederum aus dem Durchschnitt 13 repräsentativ ausgewählter
US-amerikanischer Städte.
KPMG-STUDIE COMPETITIVE ALTERNATIVES (2010)
| Rang |
Land |
Kostenindex |
| 1. |
Mexiko |
81,1 |
| 2. |
Kanada |
95,0 |
| 3. |
Niederlande |
96,5 |
| 4. |
Australien |
97,8 |
| 5. |
Großbritannien |
98,2 |
| 6. |
Frankreich |
98,3 |
| 7. |
USA |
100,0 |
| 8. |
Italien |
100,0 |
| 9. |
Deutschland |
102,6 |
| 10. |
Japan |
107,6 |
Städteranking: Frankfurt teurer als London
Für die Studie wurden auch die Kosten in mehr als 100 Städten unter die Lupe
genommen. Hier rangiert erneut Mexiko ganz vorne: In Monterrey und Mexiko Stadt
liegen die Geschäftskosten demnach jeweils knapp 20 Prozent unter dem Index, der
durch vier große US-Städte bestimmt wird. Unternehmen, die sich in Berlin (Platz
35) ansiedeln, müssen demnach mit um 1,6 Prozent höheren Kosten als in einer
durchschnittlichen Stadt der USA rechnen. Frankfurt am Main (Platz 38) liegt mit
einem Kostenindex von 103,6 noch vor London und ist damit unter den analysierten
europäischen Standorten der teuerste.
Quelle: Pressemitteilung der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vom
30.03.2010
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