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Pressemitteilung - Pressemitteilung im
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Process Performance Management rückt bei Banken immer stärker in den Fokus
Process Performance Management rückt bei Banken immer stärker in den Fokus; es
besteht jedoch eine große Unsicherheit über die zielführende Ausgestaltung bei
allen Bankengruppen.
Process Performance Management (PPM), also die zeitnahe
Planung, Steuerung und Überwachung der Geschäftsprozesse rückte durch die
aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise nochmals deutlich in das Bewusstsein der
Banken. Mittlerweise messen 85 Prozent der verantwortlichen Manager im
deutschsprachigen Raum dem PPM eine große Bedeutung bei. Trotz der neu
gewonnenen, enormen Wertschätzung ist das PPM nur bei jedem zweiten
Kreditinstitut fest in der Unternehmensstrategie verankert. Diese Erkenntnisse
stammen aus einer umfassenden, empirischen Erhebung, die das Institut ibi
research gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Business Engineering an der Universität
Regensburg im ersten Quartal 2010 unter Bankexperten in deutschsprachigen Raum
durchgeführt hat.
Neben der fehlenden Verankerung in der Unternehmensstrategie
wurden von den Studienteilnehmern noch weitere Defizite bei der Ausgestaltung
des PPM identifiziert (vgl. Abbildung 1). Demnach bestehen über alle
Bankengruppen hinweg noch große Probleme beim Nachweis der Korrektheit der
Kennzahlenberechnung. Auch eine vollständige Abdeckung der einzelnen Phasen des
PPM (Planung, Kontrolle, Steuerung, Kommunikation) ist noch nicht zur
Zufriedenheit der Experten erreicht. Darüber hinaus sehnen sich die Bankmanager
nach einer besseren Toolunterstützung für das PPM. Viele Bankexperten sind sich
zudem noch unsicher, wie sie die Vollständigkeit der von ihnen erhobenen
Kennzahlen nachweisen können.
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Abbildung 1:
Erkannte Defizite bei der aktuellen Ausgestaltung des PPM (Auswahl)
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© ibi research
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Die erkannten Defizite erklären auch die Bewertung
hinsichtlich der Unterstützung der Zielvorgaben durch die derzeit
genutzten Ansätze, für die bankgruppenübergreifend eine
Durchschnittsnote von lediglich 2,63 vergeben wurde. Zwischen den
Institutsgruppen lassen sich jedoch durchaus Unterschiede in der
Bewertung feststellen (siehe Abbildung 2). Hierbei bewerten die
Sparkassen ihr PPM mit eine Note von 2,33 im Vergleich am besten,
wohingegen die genossenschaftlich organisierten Institute mit einer
Durchschnittsnote von 2,86 das Schlusslicht der Beurteilung bilden.
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Abbildung
2: Unterstützung der
Zielvorgaben durch derzeit genutzte Ansätze nach Bankengruppe
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© ibi research
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Die Unterschiede bei der Bewertung der Unterstützung der
Zielvorgaben begründen sich auch in den unterschiedlichen Erwartungen der
einzelnen Institute an ihr PPM. Dies spiegelt sich auch bei der Betrachtung der
erhobenen Kennzahlen wider (siehe Abbildung 3). Während die Sparkassen bei der
Kennzahlenerhebung sehr selektiv vorgehen und dadurch die Komplexität der
Anforderungen an ihr PPM reduzieren, verfolgen die Großbanken einen
gegensätzlichen Ansatz. Sie versuchen, sowohl in einer größtmöglichen Breite als
auch Tiefe Kennzahlen aus verschiedensten IT-Systemen zu erheben, um dadurch
eine umfassendere Steuerung und Kontrolle zu erreichen. Die dadurch deutlich
erhöhte Komplexität und Fehleranfälligkeit des PPM führt wiederum zu einer
niedrigeren, subjektiven Zufriedenheit der Verantwortlichen.
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Abbildung
3: Erhobene Kennzahlen der teilnehmenden Institute
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© ibi research
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Expertenmeinungen und Trends zum Process Performance Management bietet die
Studie „Process Performance Management bei Banken“. Weitere Informationen sowie
das Management Summary stehen Ihnen Sie unter
www.ibi.de
zur Verfügung.
Über
ibi research:
www.ibi.de Seit 1993 bildet die ibi research
GmbH eine Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis. Das Team unter der Leitung
von Prof. Dr. Dieter Bartmann forscht zu Fragestellungen rund um das Thema
“Finanzdienstleistungen in der Informationsgesellschaft“. ibi research ist
personell eng mit der Universität Regensburg verbunden, wird aber als
selbstständige Gesellschaft geführt.
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