Nützliche und wertige Geschenke
favorisiert
Bei der Geschenkeauswahl steht die Vernunft im Vordergrund. Um ihr
Budget optimal zu nutzen, kaufen die Verbraucher bewusster ein:
Qualität geht vor Quantität, der Nutzfaktor entscheidet. Darüber
hinaus spielen aber auch Produktionsbedingungen eine Rolle. Zwar
orientieren sich 52 Prozent vorwiegend am Preis, andererseits würden
78 Prozent keine Produkte kaufen, die unter prekären Bedingungen
entstanden sind, und 61 Prozent achten auf den „ökologischen
Fußabdruck“ der Erzeugnisse.
Deutsche mögen Gutscheine und
Bargeld sowie Bücher
Die Schenkvorlieben sind 2009 nahezu
unverändert: Ganz oben auf der Liste der beliebtesten Geschenke in
Deutschland stehen Gutscheine und Bargeld sowie Bücher. Ersteres
scheint eine deutschlandspezifische Erscheinung zu sein, europaweit
sind Bücher die meistverschenkten Artikel. Bei Jugendlichen gehören
darüber hinaus CDs zu den begehrtesten Geschenken.
Zwischen Warenhaus und Internet
Die bevorzugten Orte der Deutschen für
Weihnachtseinkäufe sind einerseits das traditionelle Warenhaus (58
Prozent), andererseits aber auch das Internet – Letzteres vor allem
bei der jüngeren Zielgruppe (67 Prozent der 18- bis 24-Jährigen),
während die anderen Altersgruppen das Netz eher zur Orientierung und
zum Preisvergleich nutzen. Lebensmittel werden am häufigsten im
Supermarkt oder Discountmarkt gekauft – Eigenmarken stehen dabei
hoch im Kurs. Generell sind das Preis-Leistungs-Verhältnis und eine
große Auswahl ausschlaggebend.
„Der Report zeigt, dass es im Großen und Ganzen
keine negativen Überraschungen beim Weihnachtsgeschäft geben wird.
Die Menschen wollen weder am Fest selbst noch an Geschenken für ihre
Lieben sparen. Der Handel ist jedoch gut beraten, den Trend zum
bewussteren Einkauf zu beachten. Frustkäufe nach dem Motto ,jetzt
erst recht‘ sind ebenso wenig zu erwarten wie Spontankäufe in
letzter Minute. Stattdessen sehen die Verbraucher genau hin,
vergleichen aktiv Preise und wägen ab. Ein hochwertiges,
preisattraktives Angebot ist Voraussetzung für gute Umsätze – und
auch die Internetpräsenz kann über Erfolg oder Misserfolg
mitentscheiden“, resümiert Thormann.
Den kompletten Report erhalten Sie auf Anfrage.
Quelle: Pressemitteilung der Deloitte & Touche
GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vom 12. November 2009