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Pressemitteilung - Pressemitteilung im
Managementportal
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Accenture Studie:
Unsichere Wirtschaftslage belastet Mitarbeiter
Manager aus dem mittleren Management
arbeiten länger und härter, um ihren Arbeitsplatz zu sichern
Mehr als die Hälfte der in Deutschland befragten
Mitarbeiter aus dem mittleren Management fürchten negative Auswirkungen
auf ihre Arbeit. Aus diesem Grund sind über ein Viertel der Befragten
darauf bedacht, ihre Position im Unternehmen zu sichern und 21 Prozent
verschieben die Suche nach neuen Herausforderungen sogar auf bessere
Zeiten. Dies ergab eine internationale Studie des Managementberatungs-,
Technologie- und Outsourcing-Dienstleisters Accenture.
Alleine in Deutschland nahmen über 150 Mitarbeiter aus
dem Mittleren Management an der Umfrage teil und über die Hälfte der
Befragten (55 Prozent) gab an, dass ihre Arbeitsmoral gelitten hat. Zwei
Fünftel der Angestellten im mittleren Management in Deutschland haben
sogar Angst davor, ihren Job zu verlieren. Fast 30 Prozent arbeiten
deshalb mehr und deutlich länger als bisher um ihren Arbeitsplatz zu
sichern. Dies wirkt sich auch negativ auf Zufriedenheit und Motivation
aus: Knapp zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) gaben an, unzufrieden
oder lediglich einigermaßen zufrieden mit ihrem Job zu sein.
"In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit müssen
Arbeitgeber noch sorgfältiger darauf achten, dass die für den
Geschäftserfolg wichtige mittlere Führungsebene leistungsbereit bleibt“,
sagt Norbert Büning, Geschäftsführer im Bereich Personal- und
Organisationsentwicklung bei Accenture. „Ein gezieltes und durchdachtes
Talent Management ist besonders in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ein
zentrales Instrument der Mitarbeiterführung. Neben harten
Karrierefaktoren geht es oft schlicht darum, gute Leistungen
anzuerkennen. “
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Eine weitere Ursache für die Unzufriedenheit im
mittleren Management ist die Bezahlung. Über die Hälfte der
befragten Führungskräfte (53 Prozent) empfinden die Höhe ihrer
Gehälter als zu niedrig. Fehlende Entwicklungsmöglichkeiten und
Aufstiegschancen bieten ebenfalls häufig Anlass zu Beschwerden (42
Prozent). Drittwichtigste Ursache ist die gestiegene
Arbeitsbelastung und damit größere Schwierigkeiten, ein
ausgeglichenes Verhältnis zwischen Job und Privatleben zu schaffen
(35 Prozent). Dennoch suchen nach eigenen Angaben nur 10 Prozent der
mittleren Führungskräfte aktiv nach einer neuen beruflichen
Herausforderung. Die wirtschaftliche Situation spielt dabei eine
wichtige Rolle. Obwohl beispielsweise 21 Prozent der Befragten
Interesse an einer neuen Anstellung hätten, ziehen sie einen Wechsel
nicht in Betracht, solange die Konjunktur nicht wieder Fahrt
aufnimmt.
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"Ein sicherer Arbeitsplatz ist für viele
Angestellte momentan von großer Bedeutung“, sagt Büning. „Allerdings
sollten die Arbeitgeber in ihren Bemühungen, die Zufriedenheit im
mittleren Management zu steigern, gerade jetzt nicht nachlassen.
Andernfalls könnten sie bald ein böses Erwachen erleben – wenn ihre
Führungskräfte reihenweise den Hut nehmen, sobald sich die
wirtschaftliche Lage entspannt.“
Mit ihren Bedenken sind die deutschen
Führungskräfte nicht alleine. Selbst im Boom-Land China sind viele
Manager darauf bedacht, ihren Job zu sichern (40 Prozent). Mit 59
Prozent der Befragten halten dort sogar fast doppelt so viele
Angestellte einen Jobwechsel zu diesem Zeitpunkt für zu riskant. Die
nordischen Länder sehen die Situation dagegen deutlich entspannter.
Nur 15 Prozent der Befragten sehen dort überhaupt einen Einfluss der
Wirtschaftslage auf ihren Arbeitsplatz. Mehr als die Hälfte der
Befragten in Deutschland (52 Prozent) ist der Meinung, dass ihr
Arbeitgeber mehr tun könnte, um sie in Zeiten einer schwächeren
Wirtschaft zu unterstützen. In China sind es sogar 65 Prozent.
Weitaus zufriedener sind die Mitarbeiter aus den nordischen Ländern,
hier wünschen sich lediglich 30 Prozent eine stärke Unterstützung
seitens des Arbeitgebers.
Über die Studie
Im September und Oktober 2008 befragte
Accenture mehr als 2.600 Angestellte des mittleren Managements in 22
Ländern (Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, China,
Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Indien,
Japan, Kanada, Malaysia, Mexiko, Norwegen, Portugal, Schweden,
Schweiz, Südafrika, Spanien und USA). In Deutschland beteiligten
sich 155 Manager an der Online-Umfrage.
Quelle: Pressemitteilung der
Accenture GmbH vom 08.12.2008
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