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Pressemitteilung - Pressemitteilung im
Managementportal
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Bessere Aussichten für die Autoindustrie
Deloitte-Analyse zeigt erste Schritte zur Genesung des
Automobilsektors
Laut der aktuellen Deloitte-Analyse der Global Manufacturing
Industry Group
soll eine Kapitalspritze von 50 Milliarden US-Dollar der weltweiten
Autoindustrie verhelfen, ein Licht am Ende des Tunnels zu erblicken. Dies ist
jedoch nur ein kleiner Teil des circa 3,6 Billionen US-Dollar umfassenden
Finanzhilfepakets. Die angeschlagenen Autohersteller General Motors (GM),
Chrysler und GMAC haben einen erheblichen Anteil des amerikanischen
700-Milliarden-Dollar-Anlagenprogramms (TARP) bekommen. Diese Direkthilfe,
zusammen mit anderen Leistungszuzahlungen, war die Rettung für die
US-Automotive-Branche. Doch sollte neben den Hilfeleistungen zur
Nachfragesteigerung auch eine Steigerung der Käuferzufriedenheit und der
Kreditfähigkeit sowie eine zunehmende ökologische Sensibilisierung der Kunden
berücksichtigt werden.
"Was die Autoindustrie momentan am meisten braucht, ist eine Erhöhung der
Kaufkraft“, erläutert Dr. Hans-Rudolf Röhm, Partner und Global Manufacturing
Leader bei Deloitte. „Die Regierungsinterventionen haben sich als hilfreich
erwiesen, dennoch muss die Branche erst noch das Verbrauchervertrauen
zurückgewinnen damit der Automobilabsatz signifikant steigt – das wäre der
Wendepunkt.“
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Die Deloitte-Analyse zeigt, dass die Käufer in China, Italien, Frankreich und
Deutschland durch die Einführung einer Prämie dazu animiert wurden, das alte
Auto durch ein neues zu ersetzen. Vor allem wurde durch die Konjunkturprogramme
in den 18 untersuchten Märkten der Kleinwagensektor positiv gefördert.
Gleichzeitig gewinnen in Ländern wie Australien, Kanada, China, Deutschland,
Frankreich, Spanien, Großbritannien sowie den Vereinigten Staaten auch Bereiche
der alternativen Kraftstofftechnologien deutlich an Bedeutung.
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Land
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Herge-stellte Autos pro 1.000
Personen
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Wagen-absatz 08
(in Tsd)
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Prog. – Wagen-absatz 09
(in Tsd)
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Wert der finanziellen
Hilfeleistungen
(in Mrd. US$)
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Betrag für die Autoindustrie
(in Mrd. US$)
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Unterstützt alternative
Kraftstoff-
Technologie?
|
Positive
Wirkung auf
Kleinwagen-verkauf?
|
Unterstützt Altwagen-ersatz?
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|
Kanada
|
574
|
841
|
675
|
32
|
3,28
|
Ja
|
Ja
|
Nein
|
|
USA
|
450
|
13.127
|
9.826
|
1.678
|
23,4
|
Ja
|
Ja
|
Nein
|
|
Argentinien
|
163
|
442
|
352
|
3,9
|
1
|
Nein
|
Ja
|
Nein
|
|
Brasilien
|
110
|
2.545
|
2.666
|
100
|
5,3
|
Nein
|
Ja
|
Nein
|
|
Mexiko
|
156
|
590
|
448
|
54
|
0,648
|
Nein
|
Ja
|
Nein
|
|
Australien
|
575
|
626
|
510
|
34
|
4
|
Ja
|
Ja
|
Nein
|
|
China
|
25,4
|
6760
|
6.596
|
586
|
1,5
|
Ja
|
Ja
|
Ja
|
|
Indien
|
11,4
|
1.532
|
1.508
|
8
|
Steuersenkungen
|
Nein
|
Ja
|
Nein
|
|
Japan
|
491
|
4.292
|
3.801
|
421
|
-
|
-
|
-
|
-
|
|
Korea
|
207
|
939
|
563
|
141
|
Steuersenkungen
|
-
|
Ja
|
Nein
|
|
SO-Asien
|
176
|
932
|
752
|
33,9
|
-
|
-
|
-
|
-
|
|
Deutschland
|
549
|
3.079
|
2.847
|
62,5
|
2,3
|
Ja
|
Ja
|
Ja
|
|
Frankreich
|
503
|
2.108
|
1.901
|
48
|
1,32
|
Ja
|
Ja
|
Ja
|
|
Italien
|
567
|
2.157
|
1.727
|
103
|
2,56
|
Nein
|
Ja
|
Ja
|
|
Russland
|
222
|
3.256
|
2.785
|
220
|
-
|
Nein
|
Nein
|
Nein
|
|
Spanien
|
499
|
1.087
|
761
|
14,3
|
1,02
|
Ja
|
Ja
|
Nein
|
|
UK
|
506
|
2.132
|
1.725
|
34,5
|
3,29
|
Ja
|
Ja
|
Nein
|
|
Zentral-/Osteuropa
|
332
|
1.001
|
790
|
*3,7
(Informationen basieren auf
Tschechien/Slowakei)
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"Die deutsche Abwrackprämie hat ihr Ziel erfüllt und könnte auch in anderen
Ländern Anwendung finden“, unterstreicht Dr. Martin Hölz, Partner Automotive bei
Deloitte Deutschland. „Es ist eine innovative Idee, um hierzulande die Nachfrage
anzukurbeln. Die Abwrackprämie von 2.500 Euro hat allein im Februar die
Neuwagenverkäufe in Deutschland um 22 Prozent gesteigert.“
Innovation ist der Kern der Autoindustrie: Verschiedene Konjunkturprogramme
werden die Autohersteller ermutigen, ökologische Kraftstofftechnologien
weiterzuentwickeln – das gilt insbesondere für Märkte wie Australien und China.
„Finanzielle Hilfeleistungen werden auch die Käufer animieren“, resümiert Dr.
Hans-Rudolf Röhm. „Auch Unternehmen können positiv Einfluss nehmen,
beispielsweise wenn mittels Mitarbeiterprogrammen der Wagenabsatz gefördert
wird. Das ist nur ein Beispiel, dass nicht nur die Industrie tätig werden muss,
um konjunkturell was zu bewegen.“
Weitere Informationen finden Sie
hier zum Download.
Quelle: Pressemitteilung der Deloitte Deutschland GmbH vom 24. März 2009
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