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Pressemitteilung - Pressemitteilung im
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Wenn Prüfungsstress das
Hirn blockiert
Die Top 5 Tipps von Markus Hofmann
Die Schulferien stehen schon vor der Tür. Doch für
viele Schüler und Studierende sind diese letzten Tage vor der
Sommerfrische gleichzusetzen mit einem nicht enden wollenden
Prüfungsmarathon und Lernstress. Die Angst vor schlechten Bewertungen
erhöht den Druck. Doch Panik und Lernstress sind alles andere als
Synonyme für eine gute Motivation – ganz im Gegenteil: Nicht selten ruft
Prüfungsstress seelische wie körperliche Reaktionen hervor. Die
Betroffenen klagen über nervöse Schlaflosigkeit und Appetitlosigkeit
sowie Kopf- und Bauchschmerzen. In jedem Fall blockiert Stress
nachweislich die Leistung unseres Gehirns.
Stress macht das Gehirn lahm
Wer jetzt viel lernen muss, tut sich daher
keinen Gefallen, wenn er sich selbst unter übermäßigen Druck setzt, denn
eine Stresssituation mit all ihren Zutaten verhindert, dass das Gehirn
zu den Hochtouren aufläuft, die eigentlich von ihm gefordert werden.
Schuld daran ist das Hormon Cortisol, das bei Stress freigesetzt wird.
Dieser Stoff beeinträchtigt unser Gedächtnis. Zählt man hinzu, dass auch
andere Begleiterscheinungen wie nervöse Schlafstörungen die
Konzentrationsfähigkeit beeinflussen, wird umso deutlicher, wie
schwierig effektives Lernen unter Stress wird.
Spaß als Motor für höchste Gedächtnisleistungen?
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Dass beim Lernen so viel Stress entsteht, liegt
laut Markus Hofmann zum großen Teil an unserem Schulsystem. Der
Lernstoff wird demzufolge meist falsch dargeboten und aufgenommen.
Für ihn kommt es nicht darauf an, beim Lernen immer alles richtig zu
machen und penibel die Fehler zu zählen, sondern es zählen die
positiven Emotionen und der Spaß am Lernen. „Wissen – jeglicher Art
– könnte wesentlich schneller und nachhaltiger abgespeichert werden,
wenn es mit positiven Emotionen verbunden wird. Es besteht ein
Zusammenhang zwischen Emotionen und
Gedächtnisbildung.
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Denn Sachverhalte und Situationen, die wir
als besonders eindrücklich erleben, werden stärker gespeichert als
„flache“ emotionale Eindrücke“, so Hofmann. Lernen funktioniert
daraus folgend am besten bei guter Laune. Optimal ist Lernen dann,
wenn es Spaß macht, denn Wohlbefinden setzt im Gehirn
Neurotransmitter wie Dopamin frei, die Voraussetzung dafür sind,
dass die elektrochemischen Impulse in den Nervenzellen
weitergeleitet werden.
Mnemotechnik – der Schlüssel zum
erfolgreichen Lernen
„Machen wir es uns doch einfach, indem
wir humorvolle und fröhliche Geschichten erfinden, die nicht nur
Spaß machen, sondern auch die Fantasie anregen! Beim kreativen
Erfinden von Geschichten kann uns die Mnemotechnik helfen“,
empfiehlt uns Hofmann. Der Begriff Mnemotechnik kommt aus dem
Altgriechischen und leitet sich von
μνήμη mnémē (Gedächtnis;
Erinnerung) und
τέχνη téchnē,
(Kunst) ab. Ihre Grundlagen: Sie bedient sich der bildhaften
Vorstellungskraft, sie verwendet bestimmte imaginäre oder
tatsächliche Orte, sie bezieht Emotionen mit ein und sie kleidet
Sachverhalte in eine Geschichte.
Diese Verknüpfungen nennt Hofmann
‚Briefkästen’. Möchte man sich beispielsweise Namen merken, legt man
in diese Briefkästen charakteristische Merkmale, die die Personen im
Gesicht oder am Körper haben – Merkmale, die einem ins Auge
springen, z. B. ein markantes Lächeln, eine schöne Haarpracht oder
eine große Nase. Diesen Briefkasten richten wir ein, noch bevor wir
der Person vorgestellt werden. Zu diesen Merkmalen erfindet man sich
eine Geschichte, die den Namen der Person in einer Form mit
einbezieht. Fach- und Allgemeinwissen gibt man eine grobe Struktur
mit den wichtigsten Schlüsselwörtern zum Thema. Wichtig dabei ist,
die grobe Struktur im Gedächtnis abzuspeichern.
Gedächtnistraining hält das Gehirn geschmeidig
Schüler und Studenten können sich also
leichter auf Prüfungen vorbereiten und markant bessere Noten
schreiben, wenn sie ihren „Spickzettel“ quasi im Kopf haben. Dies
wird mit der Mnemotechnik nach Markus Hofmann möglich. Darüber
hinaus sollten wir unser Gehirn genauso wie unseren Körper
trainieren. „Nur wenn Sie sich jeden Tag neuen Herausforderungen
stellen, bleiben Sie geistig fit bis ins hohe Alter. Durch
regelmäßiges Training werden neu angelegte Gehirnbahnen vom
einfachen Trampelpfad zum Weg, zur Straße und schließlich zur
Autobahn. Ungenutzte Verbindungen verkümmern und wachsen zu“,
erklärt uns Hofmann. Dafür, wie ein solches Training aussehen kann,
gibt er uns 5 Tipps.
5 Tipps wie man sein Gedächtnis trainiert
- Der umgekehrte
Tag Wechseln Sie die
gewohnte Sitzordnung am Familientisch. Nehmen Sie einen neuen
Weg zur Arbeit. Putzen Sie auch ruhig mal Ihre
Zähne mit links. Das Gehirn muss hierbei etwas
Neues leisten.
- Auf den Kopf gestellt
Drehen Sie Ihre Zeitung auf den Kopf, damit die
Buchstaben schwerer lesbar werden.
So aktivieren Sie das räumliche
Vorstellungsvermögen.
- Teamsport
Mit Mannschaftssportarten wie beispielsweise
Ballsport haben Sie das optimale Training
für das Gehirn. Blitzschnelles Wahrnehmen und
Reagieren werden hier vorausgesetzt.
- Musik Musik…
Musizieren und Singen fördert sowohl die rechte
als auch die linke Hirnhälfte – die Melodie die rechte, der Takt die
linke.
- Einkaufsliste mit Kino im Kopf
So behält man die Einkaufsliste im Kopf:
Verbinden Sie einfach alle Artikel mit einem Körperteil. Von unten
nach oben. Brauchen Sie Tomaten, Mehl und Zucker? Stellen Sie sich
jetzt vor: Die Tomaten liegen zermatscht auf Ihren Zehen, Mehl
rieselt aus den Kniescheiben und Zucker rieselt aus dem Bauchnabel.
Quelle: Pressemitteilung des prBüro-Berlin von
01.07.2009
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