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Effiziente Strukturen
erforderlich: Quality Gates machen Produktlebenszyklus transparent
Die Anforderungen an
das Produktlebenszyklus-Management haben sich in den letzten Jahren
dramatisch verändert. So ergaben sich in vielen Industriebereichen
gestiegene Marktanforderungen, kürzere Lebenszyklen, sinkende
Produktionskosten und komplexere Systemlösungen. Zur Durchführung von
Produktentwicklungsprojekten sind effiziente Strukturen erforderlich,
welche die Erreichung der Projektziele in engen zeitlichen Grenzen sowie
entsprechend gestiegener Anforderungen ermöglichen.
Aber nicht nur der Produktentstehungsprozess, sondern auch der Auslauf
eines Produktes stellt einen kritischen Abschnitt im Lebenszyklus eines
Produktes dar. Hier kommt es vor allem darauf an, den Nachweis einer
umfassenden Planung für das Ende des Produktlebenszyklus erbracht zu
haben, bevor die Entscheidung für eine Produktabkündigung getroffen
wird. Der Produktauslaufprozess stellt sicher, dass durch die
Produktabkündigung keine Probleme in der Ersatzteilversorgung und im
Service entstehen. Somit liefert der Prozess einen wesentlichen Beitrag
zur Zufriedenheit der Kunden unter Berücksichtigung aller rechtlichen
und moralischen Verpflichtungen sowie wirtschaftlicher Überlegungen.

Wesentliche Herausforderungen im Produktlebenszyklus-Management sind:
-
Verkürzung der
Entwicklungszeiten durch die Optimierung des
Produktentstehungsprozesses
-
Professionelles
Projektmanagement für die zielorientierte Realisierung von Produkten
-
Ein
zukunftsorientiertes Qualitätsverständnis
-
Kundenorientierung in allen Lebenszyklusphasen
-
Absicherung des
Erfolges durch systematische Auslaufmanagement
Die methodische Anwendung der Quality Gates im
Produktlebenszyklus-Management stellt eine Erweiterung des bisherigen
Qualitätsmanagements dar. Mit Hilfe der Quality Gates wird der gesamte
Produktlebenszyklus transparent gemacht.
Definition der
Quality Gates
Der Produktlebenszyklus wird durch Quality Gates in aufeinanderfolgende
Prozessphasen aufgeteilt. Quality Gates markieren im Produktlebenszyklus
den Anfang und das Ende der wesentlichen Lebenszyklusphasen. Sie sind
strikt nach dem Prozessverständnis ausgerichtet, d.h. Quality Gates
führen alle am Prozess Beteiligten zu bestimmten Terminen zusammen,
integrieren zuvor festgelegte Leistungsumfänge und synchronisieren so
den Gesamtablauf.
Quality Gates unterstützen die Bewertung des Arbeitsfortschritts und
machen ihn transparent, so dass klare Entscheidungen getroffen werden
können. Sie markieren keine informellen Meetings, sondern stellen
offizielle Termine für wichtige Entscheidungen dar. Somit erfüllen sie
alle Anforderungen, die an wichtige Bausteine im modernen
Qualitätsmanagement gestellt werden. Zur Bewertung des Gesamtstatus zu
einem Quality Gate haben sich verschiedene Modelle in der Praxis
bewährt. Beispiele hierfür sind: Reifegradmodelle, Qualitätskennzahlen
oder die Bewertung unterschiedlicher Parameter mittels Ampelmethodik.
Diese einfach zu implementierende Methode hat in der jüngsten
Vergangenheit große Akzeptanz gefunden. Die Bewertung der jeweiligen
Stati erfolgt im Rahmen eines funktionsbereichsübergreifenden Quality
Gate Reviews. Dabei wird der Gesamtstatus ermittelt und eine klare
Entscheidung zur weiteren Vorgehensweise gefällt.
Die Grundlagen zur Einführung von Quality Gates sind:
·
Abbildung der Geschäftsprozesse
·
Parallelisierung der ablaufenden Prozesse
·
Gemeinsames Verständnis des Qualitätsanspruchs
·
Unternehmensweite Akzeptanz
·
Klare
inhaltliche Definition der Quality Gates mit Checklisten
·
Transparenz beim Verfolgen der laufenden Projekte / Produkte
Zusammenfassung
Vorteile des Quality Gates Konzeptes im Produktlebenszyklus-Management
sind:
·
Funktionsbereichsübergreifende Entscheidungen
·
Ganzheitliche Betrachtungsweise
·
Stärkung der Marktorientierung
·
Stärkung der Aktivitäten in frühen Lebenszyklusphasen
·
Förderung von Parallelaktivitäten, bei gleichzeitiger Risikominimierung
·
Scharfe
Entscheidungspunkte mit klaren Entscheidungen
·
Flexibilität, um auf jedes Projekt / Produkt individuell reagieren zu
können
Die Anwendung von Quality Gates im Produktlebenszyklus-Management stellt
die funktions- und bereichsübergreifende Grundlage eines
zukunftsorientierten Zusammenarbeitsmodells für alle am
Produktlebenszyklus beteiligten Mitarbeiter dar. Hierbei stehen die
Experten der TMG Technologie Management Gruppe Markt und Innovation
Karlsruhe Unternehmen mit ihrem umfangreichen Wissen sowie der soliden
Erfahrung beratend zur Seite und unterstützen sie erfolgreich beim
Aufbau modularer Produktkonzepte.
Zur
TMG Technologie Management Gruppe Markt und Innovation
Das
Kernarbeitsgebiet der Technologie Management Gruppe in Karlsruhe (www.tmg-karlsruhe.de)
ist das Innovationsmanagement. Ziel der TMG Markt und Innovation GmbH ist es,
die Innovationsfähigkeit der Unternehmen in ihren Produkten und in ihren
Prozessen nachhaltig zu steigern. Dies verlangt von den Mitarbeitern der TMG ein
sehr hohes Erfahrungspotenzial und die Fähigkeit, „neue Denkweisen“ in den
Köpfen zu erzeugen. Die Quer-Denker der TMG stellen die gewohnten Denk- und
Beziehungsmuster bewusst in Frage und eröffnen so neue Chancen zur fundierten
Wettbewerbsdifferenzierung und zur Sicherung der Unternehmenswerte. Für die
Unternehmen erarbeitet die TMG heute nicht nur die Basisbausteine zum
Innovationsmanagement, sie unterstützt sie auch bei der Umsetzung ihrer
kritischen Innovationsvorhaben. So ist die TMG inzwischen ein sehr attraktiver
externer Wissensträger für die nationale und internationale Industrie geworden,
auf welchen sie immer wieder bei komplexen Aufgabenstellungen zurückgreift.
Kontakt TMG Karlsruhe:
TMG Technologie Management Gruppe
Markt und Innovation GmbH
Pfinztalstraße 90
D-76227 Karlsruhe
Tel.:
07 21/82 80 60
Fax: 07 21/82 80 6-10
E-Mail: info@tmg-karlsruhe.de
www.tmg-karlsruhe.de
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