Druckkosten anders senken, aber richtig
Viele Unternehmen versuchen bei Toner, Papier oder Druckgeräten Kosten
einzusparen. Zu Recht, aber noch lohnender sind Antworten auf Fragen wie:
Welche Ausdrucke sind überflüssig? Welche Prozessabläufe sparen Geld?
Welche Services können ausgelagert werden?
Er ist beliebt bei Azubi, Sekretärin und Geschäftsleitung und zählt zu
den häufigsten Tastenbefehlen überhaupt: der Druckbefehl. Gerade das macht
ihn so gefährlich und treibt die Bürokosten in schwindelnde Höhen.
Druckausgaben sind ein zentraler Kostentreiber in Firmen. Es wird zu
viel, zu häufig und zu unkoordiniert ausgedruckt. Nur in wenigen
Unternehmen besteht überhaupt ein Überblick über das tatsächliche
Druckvolumen. Eine aktuelle Studie des IT-Magazins Information Week
beziffert diese Zahl auf maximal 13 Prozent aller deutschen Unternehmen
mit über 500 Mitarbeitern oder über 50 Millionen Euro Jahresumsatz. Dabei
würde dem Management bei einer systemgestützten Erfassung der Druckkosten
alle Haare zu Berge stehen. Laut Erhebungen von Information Week machen
Druckkosten nämlich bis zu 10 Prozent der gesamten IT-Kosten aus. Neben
den Druckkosten, können Sie Ihre Energiekosten durch den Einsatz einer
hocheffizienten
LED
Bürobeleuchtung senken. Gerade in Büros und Bürogängen sind die
Arbeitsvorschriften oft so ausgelegt, dass eine Mindestanforderung an
Helligkeit vorhanden sein muss. Die Folge - in Fluren ohne ausreichendes
Tageslicht führen diese
Vorschriften zu einer Dauerbeleuchtung während der Bürozeiten. Eine
Umstellung auf energiesparende Beleuchtung spart neben den Druckkosten im
Schnitt nochmal
bis zu 40% der Kosten im Unterhalt eines Arbeitsplatzes.
Druckvolumen systematisch analysieren
Abhilfe schafft eine umfassende Analyse des firmeneigenen Druckvolumens
mit dem Ziel, das Drucken und Versenden von Dokumenten insgesamt zu
optimieren. Diese Herausforderung kennen IT-Experten unter dem Begriff
„Output-Management“ und gewinnen damit zunehmend auch auf den Chefetagen
Fürsprecher.
Vorreiter in Sachen Output-Management sind Großunternehmen. Neben
handfesten Einsparpotenzialen waren effiziente Dokumentenprozesse hier
schon früh ein betriebswirtschaftliches Anfordernis. „Wer etwa
Eingangsrechungen, Belege und Frachtbriefe nicht digitalisiert und online
bereithält, riskiert Wettbewerbsnachteile“, analysiert Thomas Rick,
Geschäftsführer der auf Dienstleistungen rund um Dokumente spezialisierten
Behrens & Schuleit GmbH aus Düsseldorf. „Im Betriebsalltag lähmen lange
Suchzeiten und Postwege zentrale Unternehmensprozesse.“
Das papierlose Büro ist jedoch im modernen Geschäftsalltag eine immer
noch unrealisierte Vision. Für viele geschäftskritische Unterlagen wie
Verträge, Vereinbarungen oder Produktionsunterlagen wird auch in Zukunft
eine Papierversion erforderlich sein. Experten sprechen deshalb von einem
Trend zum papierarmen Büro. „Die Kunst liegt in einer intelligenten
Verknüpfung eines analogen und digitalen Dokumenten-Managements“, bringt
Thomas Rick die Herausforderung vieler Unternehmen auf den Punkt.
Im Zuge allgemeiner Kosteneinsparungen beschäftigten sich immer mehr
mittelständische Unternehmen mit dem Thema Output-Management, entdecken
ungeahnte Optimierungspotenziale und suchen nach geeigneten Lösungen. Dazu
stehen spezialisierte Dienstleister wie Behrens & Schuleit bereit, die
flexible Services und Formen einer Zusammenarbeit anbieten.
Druckprozesse teilweise auslagern
Nicht alle Druckaufträge müssen von Firmen in Eigenregie abgewickelt
werden. Gerade bei technisch aufwändigen Druckprozessen lohnt sich oft
eine Auslagerung an Spezialisten. Besonders sinnvoll ist dies etwa bei der
Reproduktion von technischen Zeichnungen und Kartenmaterial. Hier eröffnen
sich enorme Einsparpotenziale.
Das Heiztechnik-Unternehmen Vaillant erkannte dieses Potenzial bereits
Mitte der 90er Jahre und lagerte wiederkehrender Druckaufträge an Behrens
& Schuleit aus. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um aktuelle
Produktions- und Montagepläne, die schnell einer großen Zahl von
Mitarbeitern zugänglich gemacht werden müssen.
Die Drucklogistik ist denkbar einfach: Zweimal wöchentlich übersendet
Vaillant per Mail technische Zeichnungen und Ablaufpläne. Ein beiliegendes
PDF-Dokument informiert über Format, Auflage und Adressaten. Behrens und
Schuleit druckt die Dokumente in der erforderlichen Form und
vervielfältigt sie in der gewünschten Anzahl. Innerhalb von 48 Stunden
gehen die Druckunterlagen in adressierten Postmappen zurück an Vaillant,
wo sie direkt den zuständigen Mitarbeitern zugestellt werden. Die
Original-Ausdrucke werden auf Mikrofilm-Karten verfilmt und mit genauer
Indexierung dem Zentralarchiv übermittelt. So profitiert Vaillant von
einer schnellen, sicheren und kosteneffizienten Abwicklung. „Das gezielte
Outsourcen von Druckaufträgen ist für uns eine sehr gute Alternative“,
bestätigt Dr. Gamal Lashin, verantwortlich für R&D Support bei Vaillant.
„Wir könnten diese Prozesse intern nur mit einem erheblichen zeitlichen
und finanziellen Mehraufwand realisieren.“
Von Rundum-Services profitieren
Auch bei der AREVA Energietechnik GmbH setzt man seit Jahren auf ein
professionelles Output-Management. Der internationale Anbieter von
Energie-Technologie vertraut dabei häufig auf die Druckkompetenz von
Behrens & Schuleit. So werden etwa technische Handbücher und
Bedienungsanleitungen innerhalb weniger Stunden in höchster Qualität
produziert. Typisch ist folgender Prozessablauf: Der Kunde übergibt eine
CD mit dem relevanten Datenmaterial sowie beschriftete Ordner. Behrens &
Schuleit übernimmt im nächsten Schritt das Drucken und Plotten aller
Daten. Anschließend werden die Vorlagen in der gewünschten Anzahl
vervielfältigt und in die mitgelieferten AREVA-Ordner einsortiert. Pro
Ordner wird ein Duplikat der Original-CD beigefügt. Abschließend übernimmt
Behrens & Schuleit noch die schnelle und zuverlässige Rücklieferung. „Die
qualitätsgetreue Vervielfältigung von technischen Zeichnungen gehört in
die Hände von Spezialisten“, bestätigt Projektmanager Hans-Georg Bork von
AREVA und ergänzt: „Wir sind froh, dass wir mit Behrens & Schuleit einen
Partner haben, der uns einen bedarfsgerechten Rundum-Service anbieten
kann.“
Viele Herausforderungen des Output-Managements schlummern in deutschen
Archiven. Hier stapeln sich originale Karten- und Engineering-Unterlagen,
die als Transparente langsam vergilben und spröde werden. Diese
Altdokumente können durch moderne Methoden bewahrt werden. Hier eröffnet
die von Behrens & Schuleit entwickelte Durchlichttechnik, eine Kombination
aus Mikrografie- und digitaler Scantechnologie, ungeahnte Möglichkeiten.
Die Durchlichttechnik erlaubt die Aufbereitung und Sicherung von
jahrzehntealten Archivunterlagen. Nahezu unleserliche Dokumente werden
durch Kontrastverschärfungen wieder hergestellt und anschließend
zukunftssicher archiviert. „Wir erwecken sterbende Dokumente wieder zum
Leben, damit keine wichtigen Informationen verloren gehen“, erklärt
Behrens & Schuleit Geschäftsführer Thomas Rick stolz. So vielfältig und
nützlich kann Output-Management sein.
Christina Zerres
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