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Banken schöpfen
nur 40% des vorhandenen Cross-Selling-Potenzials aus
von ibi Research
Lediglich drei von sieben möglichen Produkten verkaufen Banken und
Sparkassen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an ihre
Privatkunden. Dies ist eines der Ergebnisse der von ibi research an der
Universität Regensburg GmbH veröffentlichten Studie "Cross-Selling bei
Banken und Sparkassen". Auf Basis einer umfassenden empirischen Erhebung
unter Vertriebsexperten von Banken und Sparkassen zeigt diese Studie,
wie Kreditinstitute ihre Cross-Selling-Chancen besser nutzen können.
Die Studie belegt immense Unterschiede in den Cross-Selling-Quoten der
einzelnen Institute. Teilweise verkaufen einzelne Institute fünfmal so
viele Produkte an ihre Kunden wie andere. Insbesondere im
Firmenkundegeschäft sind die Unterschiede besonderes deutlich. Die
Abweichungen zwischen den erfolgreichen und den weniger erfolgreichen
Instituten zeigt sich beispielsweise bei der Identifikation und der
Nutzung von Cross-Selling-Potenzialen. Banken und Sparkassen mit höherem
Cross-Selling-Erfolg setzen häufiger (+23%) Leitfäden und Skripte für
Kundenansprachen und Verkaufsgespräche sowie Vertriebsdatenbanken (+21%)
ein.
Weitere ausgewählte
Ergebnisse sind:
Nur den wenigsten Kreditinstituten gelingt es, über die Analyse von
Kundendaten nutzbare Cross-Selling-Potenziale zu identifizieren. Rund
80% der befragten Kreditinstitute sehen in der Schaffung von
nachhaltigem Kundenvertrauen die größte Herausforderung bei der
Realisation von Cross-Selling-Erfolgen. Die Qualifikation und die
Motivation der Mitarbeiter sind das A und O einer erfolgreichen
Cross-Selling-Strategie.
Im Controlling der Cross-Selling-Maßnahmen weisen die meisten Institute
große Defizite auf.
Zukünftig wird Cross-Selling wesentlich stärker in der
Unternehmensstrategie verankert.
Banken wollen in Zukunft mehr in ihre Cross-Selling-Aktivitäten
investieren.Im Gegensatz zu anderen Studien, die sich im Wesentlichen
auf einzelne Problemfelder des Cross-Selling beschränken, analysiert
diese Erhebung das Thema anhand eines ganzheitlichen
Cross-Selling-Ansatzes. Vom Aufbau einer zentralen Kundendatenbank über
die Potenzialanalyse und die Identifikation konkreter Maßnahmen bis hin
zum Controlling des Prozesses werden zahlreiche Facetten des
Cross-Selling analysiert. Die praxisbezogenen Ergebnisse liefern Banken
und Sparkassen wichtige Hinweise, wie sie ihre Cross-Selling-Aktivitäten
verbessern können.
Weitere Informationen über die Studie finden Sie unter
www.ibi.de/cross-selling
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Andrea Rosenlehner
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ibi research an der Universität Regensburg GmbH
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